by fischerAppelt
00:00:04: Erschreckend.
00:00:03: Geheuer, geheuer!
00:00:05: Erfolgreich.
00:00:08: Monsters auf Content-Marketing
00:00:11: Ein Podcast mit Podcast von Fischer Appelt.
00:00:15: Dieses Monster spielt im Team Orange.
00:00:18: Rüdiger Scharf ist Kommunikationschef der DAK Der Krankenkassemithaltung und einem ganz besonderen Sinn für Zusammenhalt.
00:00:27: Der macht sich in vielen Kampagnen bemerkbar Und dabei geht es bunt zu.
00:00:32: Host Dirk Benninghoff blickt hinter die Kulissen einer wahren PR-Maschine.
00:00:37: Herzlich willkommen bei den Monsters of Content Marketing, Rüdiger Scharf!
00:00:55: Ja liebe Monsterfreunde und Freunde der liebe Rüdigastar ihr habt's eben gehört Heirudiga
00:00:59: Heideherk, grüß dich.
00:01:00: Vorab noch mal ein kleines Klammer.
00:01:02: Wir beide kennen uns seit Jahrzehnten jetzt mittlerweile eine seltene Monster die auch mal Kollegen von mir waren im Journalismus nämlich bei der Berliner Morgenpost vor mittlerweile vierundzwanzig Jahren glaube ich.
00:01:15: Das ist ja also meine Zeit hat begonnen im Oktober.
00:01:21: neun und achtzig Volontariat bei Springer bei der berliner morgenpost Und daraus sind dreizehn Jahre Belina Morgenpost geworden bis zwei tausendzwo.
00:01:31: Dann haben wir uns einvernehmlich getrennt, wie das so schön war.
00:01:34: und dann hat mich der Weg auf die andere Seite geführt und bin ich zu DHK Gesundheit gekommen Als Pressesprecher begonnen.
00:01:41: Unsere Wege treten sich dann auf bis sie vor ein paar Jahren wieder zusammenführt und ich war damals Wirtschaftsredakteur, war der Berlin am Morgen fast früh in Nullerjahren.
00:01:49: so viel zu unserer Beziehung.
00:01:51: jetzt können wir zueinander arbeiten was die Leute viel mehr interessiert.
00:01:54: du hattest... Wir sind ja noch immer am Rande des Kommunikationskongresses.
00:01:58: du hottest einen Auftritt dort.
00:02:01: Bei dem ist man nicht um eure Kampagnen gehen oder um eure Haltung, darüber sprechen wir auch noch gleich.
00:02:06: Sondern um euch als Arbeitgeber.
00:02:08: Titel war Wie der Berufsanstieg im KI-Zeitalter gelingt und welche Rolle der Arbeitgebers spielt.
00:02:13: also eine der Fragen der Fragen für die Genset?
00:02:16: Was hast du denn darauf geantwortet?
00:02:17: wie gelingt er denn und welche Rolle spielt ihr dabei?
00:02:20: Naja das ist auch meine Geschichte.
00:02:22: wenn wir da über die Berliner Morgenpost gesprochen und ich habe meine Karriere mit einem Volontariat begonnen bei der Berliner Morgend Post Da habe ich mich wohl gefühlt, da habe ich gelernt.
00:02:33: Da hab' ich Haltung gelernt, was über Inhalte gelernt, über Content, wir reden hier über Contentmonster und meine Geschichte bei der Morgenpost war zum Chefredakteur zu gehen – Ich hab ein Aufmacher!
00:02:45: Und so ist es auch heute noch das ich sage bei der DPA... beim Spiegel, bei der Bild-Zeitung Anrufe.
00:02:51: Ich habe ein Aufmacherthema bei euch also die was ich bei der Berliner Morgenpost im Volontariat gelernt habe.
00:02:57: das prägt mich bis heute und dass will ich den jungen Menschen mit auf den Weg geben.
00:03:02: und vor genau zehn Jahren stand ich beim Kommunikationskongress auf der Bühne.
00:03:09: da war eine Pressestelle des Jahres dann ausgezeichnet worden Und mir ist jetzt wichtig, nach zehn Jahren nicht nochmal Awards abzuräumen.
00:03:17: Sondern ich will quasi meine Erfahrung, mein Wissen auch meiner Haltung weitergeben an junge Menschen und deswegen haben wir vor vier Jahren begonnenen Volontariat bei der DHK Gesundheit ins Leben zu rufen.
00:03:31: also wir sind jetzt selbst Ausbildungsbetrieb und das macht Riesen Spaß!
00:03:38: und bringt auch eine gewisse Dynamik ins Team, und darüber habe ich auf dem Kommunikationskongress berichtet.
00:03:43: Wie
00:03:43: viele Volos habt ihr da im Jahr?
00:03:45: Wir haben zwei Stellen die wir ausbilden und die durchlaufen zwei Jahre bei uns.
00:03:51: Und
00:03:51: sag mal vor zehn Jahren zumindest spielt der KI noch keine Rolle – jetzt schon!
00:03:58: Wenn man sich ein Unternehmen umhört, auch in Agenturen zum Beispiel, kostet das eher Unionstellen KI, wie ist es bei euch?
00:04:07: auf einer Seite bereichert das natürlich auch das Berufsleben und verschafft neue Möglichkeiten in Kommunikation?
00:04:11: Wie willst du das zusammenfassen?
00:04:12: Chance Herausforderung Risiko KI für junge Leute.
00:04:16: Wir müssen einmal schauen, in welcher Branche arbeiten wir.
00:04:19: Wir sind eine gesetzliche Krankenversicherung.
00:04:22: Wir setzen die Körperschaft des öffentlichen Rechtes.
00:04:24: da gibt es Grenzen.
00:04:26: also wir können nicht mit JetGPT arbeiten, wir können sich mit Claude arbeiten.
00:04:30: Wir sehen gerade dabei die ersten Schritte zu gehen mit Co-Pilot.
00:04:35: Das wäre sehr vorsichtig.
00:04:39: Dann gucken wir, wie kann uns das unterstützen?
00:04:42: Aber ich sage immer KI ist häufig auch noch dumm!
00:04:46: KI ist häufig doof und sie gaucheln uns was vor.
00:04:51: Sie können zum Beispiel tolle Grafiken machen, in der letzten Woche mal eine Grafik erstellt über eine tolle Pressekampagne der Kolleginnen und Kollegen habe ich die links reingesetzt und dann haben sie mir ausgespuckt.
00:05:03: Die Artikel sind erschienen am vierten September zwutausendfünfundzwanzig.
00:05:14: Das habe ich erst kurz vor der Veröffentlichung gemerkt.
00:05:16: Deswegen, ne?
00:05:18: Auf den ersten Blick erscheint alles sehr reizvoll auf dem zweiten Blick ist es wie beim Text gegen checken beim Feinschliff guckt rein stimmen die Fakten ist der Aufbau gut und wir dürfen uns von KI nicht täuschen lassen.
00:05:33: Wir brauchen journalistisches Know-how, wir brauchen Wissen und dann können wir glaube ich auch gut und vernünftig mit der KI arbeiten.
00:05:41: Durch euren regulatorischen Rahmen seid ihr eh so ein bisschen safe haven gegen übermäßige Disruptionen also super Anlaufstelle.
00:05:47: für junge Leute.
00:05:48: vor allem für junge leute die Sinn in ihrem Job suchen seid ihr eine gute Adresse.
00:05:53: andere haben Haltungsmarketing, so eine Haltungskommunikation ein bisschen zur Seite geschoben.
00:05:58: Ihr geht weiter und alles bei gesellschaftlichen Themen, so zumindest meine Wahrnehmung was viele gar nicht wissen.
00:06:05: während des Zeitpunkts der Aufnahme läuft die Woche des bürgerschaftlichen Engagements.
00:06:09: das weiß ich auch nur weil du auf linken darüber geschrieben hast.
00:06:11: ja gleichzeitig ist die Bewerbungsfrist abgelaufen für euren Wettbewerb großen Wettbetwerb Gesichter für einen gesundes Miteinander.
00:06:20: Erklär mal im Wettberuhr worum geht's dabei?
00:06:23: Naja, das hat wie so vieles eine Geschichte und hängt auch mit der politischen Situation zusammen.
00:06:29: Wir hatten vor Jahren als Krankenkasse ne Werbung geschaltet.
00:06:34: da war ein schwarzer Mann mit seiner Freundin und die Freundin war schwanger.
00:06:40: Und das haben wir groß plakatiert und wir sind für dieses Plakat angegriffen worden gerade im Osten Mit rassistischem Vorwürfen.
00:06:53: Und wir haben uns damals gefragt, wie gehen wir damit um?
00:06:56: Das hat auch im Netz als Twitter noch Funktionierte eine große Rolle gespielt.
00:07:00: Und das Team der Unternehmenskommunikation und des Marketing hat sich dann vor dieses Plakat gestellt und hat gesagt, wir zeigen Haltung!
00:07:08: Wir stehen zu diesem Plakat.
00:07:10: Das ist von den Medien groß aufgegriffen worden.
00:07:13: Wir werden da mit dem Stern.
00:07:14: mein damaliger Chef Jörg Bolanovic hat Interviews gegeben in der Kommunikationsbranche.
00:07:20: Wir waren im Monitor, da hat unser Vorstandsvorsitzender Haltung gezeigt und wir haben dann eine Kampagne entwickelt Gesichter für ein gesundes Miteinander.
00:07:30: Also wir wollen Leuten eine Bühne geben die Gesicht zeigen, die für Vielfalt stehen aber die sich auch einsetzen für Gesundheit, für Prävention, für Vorsorge weil das ist ja unser Auftrag.
00:07:44: Und wir wissen einen gesunden Miteinander fördert die Gesundheit der Menschen.
00:07:51: Einsamkeit macht krank und das haben wir wie gesagt in den Wettbewerb gesicht dafür ein gesundes Miteinander gebracht, haben jetzt im sechsten Jahr die Phase hinter uns der Bewerbung.
00:08:02: Schirmherrin ist Bundesfamilienministerin Prin.
00:08:06: Ja
00:08:06: auch von
00:08:07: uns.
00:08:09: Wir haben in diesem Jahr wieder dreihundertfünfzig Bewerbungen.
00:08:12: Das ist für einen so ein Wettbewerb, einer Krankenkasse ein sehr gutes Ergebnis und wir waren in den letzten drei Jahren beim Bundespräsidenten, beim Bürgerfest um uns da auch zu zeigen und wir sind froh und dankbar gewesen die Bühne zu haben für gesellschaftliches Engagement.
00:08:29: Wer macht das mit?
00:08:31: Ist es Querbet oder gibt's eine Art Zielgruppe kann man sagen?
00:08:34: So eine Klientelle die besonders häufig sich beteiligt?
00:08:38: Nein, das ist ja das Schöne am gesellschaftlichen Engagement.
00:08:42: Also wir hatten eine Gewinnerin im Vorjahr.
00:08:46: die hat Suizidprävention gemacht.
00:08:48: also sie ist in Schulen gegangen und hat mit Jungen und Mädchen über Suizide gesprochen.
00:08:55: Im letzten Jahr hat gewonnen eine Initiative ukrainischen jugendlichen Klauneriemacht.
00:09:06: Also die gehen in Altenheime und zeigen älteren Menschen, Pflegepersonen, Klauenstücke kommen aus der Ukraine Und wir haben halt auch im Pflegebereich tolle Projekte.
00:09:22: Ich erinnere mich da an eine Frau, die in Podcasts macht und ne Teams-Sitzung mit Senioren, die zu Hause sind und sich dann über den Teamskanal treffen um aus der Einsamkeit rauszukommen.
00:09:34: Tolle Menschen, tolle Projecte!
00:09:36: Und ich bin wirklich dankbar diese Menschen kennenzulernen und näher kennenzulernen.
00:09:42: Eine andere Kampagne?
00:09:45: Bei euch, ich glaube du hast mir geschrieben.
00:09:46: Eine Lieblingskampagne ist Bund gegen Blau oder wie er selbst formuliert hat Kunst gegen Kommausorfen, fand ich ganz gut so übersetzt.
00:09:55: Was hat es damit auf sich?
00:09:57: Auch da steht eine Geschichte dahinter.
00:10:00: die hat auch mit meinem Journalismus zu tun und das gab zwei tausend sieben Überschriften in den Medien über Lukas Weh.
00:10:10: Lukas W war ein sechzehnjähriger Schüler der von einem Berliner wird mit forty-fünfzig Tequila abgefüllt worden.
00:10:21: Das war so ein Wettrinken und der Schüler ist dann ins Koma gefallen, diese Überschrift hat mich beschäftigt und hat mir Sorgen gemacht.
00:10:33: Wir sind in die Recherche gegangen und haben beim Statistischen Bundesamt Zahlen gefunden das damals zwei Tausendzehn sechsundzwanzigtausend Kinder und Jugendliche, also Minderjährige mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus gekommen sind.
00:10:49: Das war die absolute Höchstzahl!
00:10:51: Und wir haben damals gesagt oder ich habe gesagt damit müssen wir arbeiten dagegen müssen wir was tun.
00:10:59: und dann hatte ich beim Joggen damals die Idee für ein Wettbewerb, Wunsch statt Blau, Kunst gegen Komasaufen.
00:11:06: Also Alkoholprävention anders zu gestalten.
00:11:09: und dann habe ich mit den Vorständen – Ich hab' mit der Marketingabteilung gesprochen aber auch mit der Politik gesprochen.
00:11:16: und wir sind auf die damalige Drogenbeauftragte zugegangen von Dickmanns von der FDP und haben gesagt, sie haben eine Idee für eine Alkohl-Kampagne Und wir machen jetzt nicht als Krankenkasse eine Aufklärungskampagne.
00:11:28: Wir erheben nicht den Zeigefinger, sondern lasst uns die Kinder und Jugendlichen Plakate malen was sie ihren Altersgenossen mit auf den Weg geben als Botschafter gegen Alkoholmissbrauch.
00:11:43: Das hat funktioniert!
00:11:44: Den Wettbewerb gibt es jetzt seit siebzehn Jahren, wir werden am ersten Januar wieder offiziell starten.
00:11:51: Jetzt ist Hendrik Streeck auch Botschafter und Schirmherrn.
00:11:55: Wir gehen damit runter.
00:11:56: Hendrik
00:11:56: streht nun mal Funktionen.
00:11:58: Man kennt ihn damals aus der Pandemie aber innerhalb der Regierung hat er Antidrom beauftragten?
00:12:03: Genau, ist Beauftragter für Sucht- und Drogenfragen.
00:12:08: Er ist jetzt der fünfte Bundesdrogenbeauftragte, der diesen Wettbetrieb begleitet in den Jahren.
00:12:14: Und das Schöne ist, dass mittlerweile hundertfünfzigtausend Schülerinnen und Schüler Plakate gemalt haben jedes Jahr.
00:12:25: Sie setzen einen Zeichen für Alkoholpräventionen.
00:12:28: Das wird dann so klasse und schulweise gemacht weil bei der Summe muss es ja so organisiert sein und ist auf gleichbleibend hohem Level dann.
00:12:37: Das Problem aber, um es jetzt warmlosen zu wollen auch durch eurer Dazutun-Fahrheit ist glaube ich habe ich den Eindruck etwas weniger geworden weil die Kids weniger trinken.
00:12:46: oder bin ich da auf dem Holzweg?
00:12:48: Du bist sehr gut informiert, Dirk wie immer.
00:12:52: Aber der hat ja gesagt Ruhepunkt, zwei tausendzehn sechsundzwanzigtausend.
00:12:56: Da hast
00:12:56: du schon die Vorlage geliefert für die Annahme und
00:12:59: im Augenblick sind wir so bei zehn bis elf Tausend.
00:13:03: also das hat sich mehr als halbiert.
00:13:07: Das liegt vielleicht auch ein Teil an unserer Kampagne, also dass das Thema in die Öffentlichkeit gekommen ist.
00:13:14: Es hat eine Trendwende stattgefunden – ich habe zwei Jungs, die sind einundzwanzig und da habe ich mitbekommen, dass Alkohol bei Kindern und Jugendlichen nicht mehr so eine Rolle spielt.
00:13:26: aber unter dem Strich sind Zehntausend Minderjährige, die mit der Alkohlvergiftung ins Krankenhaus kommen Zehntausend zu viel und deswegen werden wir nicht aufhören.
00:13:36: Deswegen werden wir aufklären und das ist ein Thema, dass mir auch sehr am Herzen liegt Gesundheitskompetenz.
00:13:45: Wir müssen dafür sorgen, dass die Menschen eine gewisse Gesundheitskompatenz bekommen.
00:13:51: was es gut gegen Herzerkrankungen?
00:13:53: Was ist gut gegen Diabetes?
00:13:56: Was is gut für ein langes Leben.
00:13:59: Und das fängt eben bei Jugendlichen an.
00:14:01: und wir wissen aus unseren Studien, aus einem Präventionsradar, dass sechsohn-achtzig Prozent der Kinder und Jugendliche eine mangelhafte Gesundheitskompetenz haben.
00:14:12: Und daran müssen wir arbeiten!
00:14:14: Beides sind ja so Mitmachkampagnen einmal ein persönlicher Einsatz hier, also das andere über spielerische Bekunst.
00:14:21: Es eint aber beides, dass ihr zur Engagement aufruft.
00:14:24: Ist das in eurem Marktzipment die anderen Krankenkassen?
00:14:27: Hab ich logischerweise nicht so genau gemohnt gemonitiert wie der Account dich.
00:14:32: Typisch oder ist das ein bisschen euer USP, dass ihr so weit macht und so groß macht zur Aktion?
00:14:38: Das hängt mit den handelnden Personen denke ich zusammen.
00:14:44: mein Vorgänger als Kommunikationschef Jörg Bordanovic stand auch immer für Haltung auch für Offenheit ist dafür auch nach außen gegangen Und es liegt auch einen Teil halt an meiner Person was ich einbringen wollte auch einbringen konnte Und das liegt auch an unseren Vorständen.
00:15:01: Das muss man einfach so sehen, Herbert Rebscher ist der vormalige Vorstandsvorsitzende, der im letzten Jahr verstorben ist und jetzt Andrea Sturm, der seit zehn Jahren CEO steht bei der DHK Gesundheit.
00:15:17: Er steht hinter diesen Kampagnen und bei uns ist es glaube ich der Mix.
00:15:22: Wir machen knallharte aktive Gesundheitspolitik wir mischen uns ein zu den Beiträgen, zur Situation im Pflegebereich.
00:15:34: Wir klären auf über Reporter und Studien und wir machen Haltungskompanien.
00:15:39: Und das war nicht geplant!
00:15:40: Also haben uns jetzt nicht hingesetzt am Reistisch.
00:15:44: wie könnte unsere Strategie aussehen?
00:15:47: Sondern das hat sich im Laufe der Jahre entwickelt.
00:15:50: Aber hört es dir schon so an als wenn ihr da schon vorne dabei seid in deinem Branche was solche Geschichten an, wenn es immer angeht.
00:15:56: Also ich glaube wir werden wahrgenommen und deswegen war ich ja auf dem Kommunikationskongress und fühle mich da wohl und wir werden angesprochen.
00:16:05: was ihr macht fällt uns auf und das ist glaube ich wichtig gerade in diesen Zeiten jetzt Haltung zu zeigen sich zu Wort zu melden.
00:16:14: und es gibt einen Satz den ich von meinem Chef also vom Vorstand gelernt habe in der Kommunikation.
00:16:22: Wir wollen der Mainstream von morgen sein.
00:16:26: Also wir wollen vor die Welle kommen, in der Kommunikation und das passt halt auch ganz gut zu meinem journalistischen Ansatz.
00:16:36: also wir wollten... Das weißt du auch bei der Morgenpost?
00:16:38: Wir wollten die Ersten sein!
00:16:40: Wir wollten exklusive Geschichten haben.
00:16:44: und dieses Content diese Inhalte mit denen wir überzeugen Das tragen wir halt auch rein in die Kommunikation.
00:16:54: Wir haben auf dem Kommunikationskongress viel über KI gesprochen und wir wissen, dass Content wieder unheimlich wichtig ist um gefunden zu werden von der KI.
00:17:06: Und natürlich habe ich auch jetzt in den letzten Tagen immer mal wieder geschaut was sagt die KI über die DHK Gesundheit?
00:17:13: Was sagt sie über den Content oder unseren Kampagnen?
00:17:18: Dass wir da ganz gut aufgestellt sind und darüber, wo wir heute sprechen.
00:17:23: Überhaltungskampagnen auch über politische Einflussnahme und Akzente die wir setzen.
00:17:29: eine klare Positionierung vom CEO.
00:17:32: das wird wahrgenommen in der KI und wir hoffen dass es auch bei den Menschen ankommt weil wir sind Versicherung für fünf Komma fünf Millionen versicherte.
00:17:40: Wir machen das nicht für uns sondern wir machen das für unsere Versicherten Und wir haben gesellschaftlichen Auftrag.
00:17:46: KI nimmt auch Medienberichterstatter und PR wahr, deshalb für eine Renaissance der PR.
00:17:51: dann KI.
00:17:52: Wie ist das bei euch?
00:17:53: Habt ihr zum Beispiel die Geschichten der Gesichter für ein gesundes Miteinander vermarktet ihr auch permäßig?
00:17:59: Das sind ja durch spektakuläre Sachen dabei, die auch Medien interessieren können oder?
00:18:04: Ja also keine Aktion von mir ohne dreihundertsechzig Grad Kommunikation.
00:18:12: Also wir machen das natürliche Überpressarbeit.
00:18:15: Wir verlängern das natürlich in die interne Kommunikation, weil eine Kampagne wie ein gesundes Miteinander strahlt auch aus bei unseren Beschäftigten.
00:18:25: Das schafft Akzeptanz – das gibt Orientierung und das schweißt auch zusammen!
00:18:31: Und wir haben diese Kampagnesicht dafür einen gesunden Miteinander als Respektkampagne... in die Beschäftigten reingegeben.
00:18:40: Also es gibt eine eigene Kampagne aus dem HR Bereich, also aus der Personalabteilung dass wir das abbilden.
00:18:48: Wir wollen Respekt untereinander und Wertschätzung haben unter den Beschäftigten Und auch schauen.
00:18:54: Der Umgang mit Kunden ist nicht immer einfach weil wir auch Sachen manchmal ablehnen müssen.
00:18:59: aber da geht's um Haltung zu zeigen und auch Respekt zu zeigen.
00:19:04: Der Marketing-Bereich wird ja vom Kollegen Falk Ölschläger verwaltet.
00:19:09: Das kombinieren wir sehr gut, dass wir auch auf LinkedIn unterwegs sind und auf YouTube unterwegs sind.
00:19:17: Ihr macht von außen möglicherweise eine leihenhafte Frage!
00:19:23: Wenn ihr solche Aktionen macht wie Bund gegen Blau, dann wirkt sich das ja und aus Zahlen so auswirkt möglicherweise.
00:19:29: Videosiegenannte ist ein enormer Rückgang.
00:19:31: Macht ihr auch die Arbeit quasi der Konkurrenz mit, die er denn auch davon profitiert?
00:19:36: Das ist ja den Unterschied zu Produktanbietern, die Aktion rund um ihre eigenen Produkte machen sozusagen.
00:19:41: Habt euch die Frage schon mal gestellt, Mensch, wenn man profitiert, der die ganze Branche davon oder zahlt es so stark solche Actionen auf Die Marke DHK ein dass ihr damit zum Beispiel deutlich mehr Versicherte gewinnt und so weiter.
00:19:55: Also ich hoffe mal, dass es auch eine Imagewirkung hat für die DHK-Gesundheit.
00:20:02: aber viel wichtiger ist uns die Gesundheit der Menschen wie.
00:20:10: wir machen kein reines Marketing in meinem Bereich sondern wir machen Reputationsmanagement und Kommunikation Und da muss immer eine Zielstellung dahinter sein, unser strategischer Auftrag.
00:20:23: Das ist die Gesundheit der Menschen.
00:20:25: also deswegen bezahlen die Menschen ihre Versicherungsbeiträge und das können sie erwarten und wenn es auch anderen Krankenkassen hilft dann ist es gut so.
00:20:35: Ich habe ja schon Sinssuche von jungen Mitarbeitenden zum Beispiel angesprochen kann mir schon vorstellen solche Kampagnen auch in Sachen Employer Branding Effekte haben.
00:20:45: Gibt es schon auch Bewerber bei euch, die sagen sie sind deshalb auf euch Aufmerksamkeit geworden weil ihr solche tolle Aktion macht?
00:20:50: Ja also das ist die Einstiegsfrage in meinen Bewerbungsgesprächen ob das Volontariat ist oder auch Führungsaufgaben die ich dich vergebe dass die Leute uns erzählen sollen warum Sie sich bewerben und was sie mit der DHK Gesundheit verbinden Wenn da nichts erzählt wird über Bundstadt-Blau, wenn nicht erzählt wird die Gesichter für ein gesundes Miteinander
00:21:21: und
00:21:22: wenn nichts berichtet wird über Positionierung des Vorstandsvorsitzenden zum Thema Beitrag oder Pflege dann werde ich schon mal skeptisch.
00:21:30: Und wenn die Leute sich die Website angucken, aber nicht auf dem Presseserver gucken, wo unsere Pressemitteilung stehen wird das Gespräch in der Regel sehr kurz.
00:21:40: Wie
00:21:40: viel kurze Gespräche und wie lange Gespräche hast du denn im Verhältnis?
00:21:44: Naja erst mal gucke ich mir die Unterlagen an.
00:21:47: Wo kommen die Menschen her?
00:21:51: Wichtig ist es mir eine Mischung ins Team zu bringen.
00:21:55: Ich habe auf dem Kommunikationskongress gesagt Ich kann jetzt nicht sechsmal Direkt Benninghoff und Rüdiger Schaf als Rampensäue ins Team holen, denn fliegt mir das Team auseinander.
00:22:09: Also wir haben Kolleginnen und Kollegen die sind Anfang zwanzig es gibt Kollegen wie ich über sechzig.
00:22:17: Es gibt Kollegen mal gerade drei Monate bei uns und es gibt Kolleginnen und Kolleginnen die sind forty-fünf Jahre bei uns.
00:22:25: Die Mischung macht es Und wir haben Laute und wir haben Leise im Team.
00:22:31: Wir haben Leute, die können sehr gut formulieren... ...und wir haben Leute ,die sehr gut planen können.
00:22:37: Das macht glaube ich unseren Erfolg aus, dass jeder seinen Raum hat!
00:22:43: Wir haben am Anfang über das Volontariat gesprochen.
00:22:46: Allein zu sagen, wir werden jetzt Ausbildungsbetrieb hat unheimlich was bewegt dem Team.
00:22:52: Erst mal gab es viele Erstände, was sie gesagt haben.
00:22:57: müssen wir uns auch noch um Auszubildende kümmern.
00:22:59: Das macht doch nur Arbeit und was sollen denn da bei uns lernen?
00:23:03: Und wie ist denn das?
00:23:05: Und jetzt nach zwei Jahren im zweiten Anlauf gibt es eine andere Kultur, ja dann machen sich die Kollegen Gedanken und sagen Mensch ich möchte aber gerne und ich habe eine Idee und das könnte die Sabrina machen und das könnten die Johanna machen Ich übertrage die Verantwortung auch an die jungen Kolleginnen und Kollegen.
00:23:27: Ja, ich mit vierundsechzig weiß jetzt nicht was eine dreißigjährige oder achtundzwanzigjähriger Volontärin wirklich auf dem Zettel hat und was sehr wichtig ist.
00:23:37: Und deswegen haben wir die Berufseinsteiger genommen und bin sie stark in die Ausbildung der Volontäre ein.
00:23:46: Du hast, bis von dir selbst zum Team gekommen ist der nächste Block auf den letzten Jahr eingehen wollen was bei euch wichtig ist.
00:23:54: Ihr seid das Team Orange oder Team Orange wahrscheinlich orange würde ich sagen ja?
00:23:59: Da geht es jetzt nicht um die niländische elftalige Schätze sondern um DRK.
00:24:02: natürlich weil eure Farbe orange ist kennen ja viele Seit wann seid ihr das Team orange?
00:24:07: Wer hat sich diesen Markennamen für euch ausgedacht und wer das initiiert?
00:24:14: Das würde ich auch gerne wissen.
00:24:16: Schon lange so, schon vor deiner Zeit so gewesen?
00:24:19: Nee,
00:24:20: nee.
00:24:20: Das hat sich in den letzten Monaten oder Jahren entwickelt gerade durch Social Media.
00:24:29: Also DHK-Gesundheit klingt natürlich ein bisschen trocken Früher die Deutsche angestellten Krankenkasse klingt sehr bürokratisch Krankenkassen klingen auch nicht so sexy.
00:24:45: Und irgendjemand hatte die Idee, wir sind das Team Orange.
00:24:49: Auch
00:24:49: die Versicherten?
00:24:50: Bin ich es dann auch bei euch im Team Orange?
00:24:51: Das ist natürlich aktivierend möglicherweise!
00:24:54: Also ich freue mich erstmal schon dass es bei dir angekommen ist und das kann man nicht aufgeben.
00:25:02: also ich sag mal die Kollegen von der Telekom sind magenta da gibt's Dillinger den Verrückten in Anführungsstrichen, der sein Magenta leben lebt und da gibt es aber auch andere Leise.
00:25:20: Und das hat sich so langsam bei uns entwickelt.
00:25:23: also eine Identität als Arbeitgeberin was uns verbindet von eben Menschen die Leistungsentscheidung treffen Bis hin zur KI-Fabrik von der PR bis zum Sachbearbeiter oder Leute, die Sachen einscannen.
00:25:43: und dieses Team Orange verbindet uns.
00:25:46: Und vielleicht gelingt es uns auch über unsere Haltungskampagnen, über die Öffentlichkeitsarbeit, vielleicht auch über den Podcast ein Verständnis für das Team Orange zu gewinnen?
00:25:58: Habt ihr da auch so Aktionen für Mitarbeiter, für das team orange wie ihr sie außen habt?
00:26:02: was geht's da so?
00:26:04: Naja, wir haben ein sehr starkes Intranet das auch bei mir im Team liegt von Annette Schmalz verantwortet wird und wir haben jetzt nochmal eine Anstrengung gemacht mit dem HA-Bereich und mit dem Marketing dieses Team Orange noch mal zu pushen.
00:26:23: Also Orange steht nicht nur für die Farbe unseres Unternehmens sondern da gibt es zum Beispiel das O Gesundheit, dass er für Relevanz.
00:26:36: also wir versuchen da auch Inhalte mit einzubringen und das ist glaube ich das wichtigste überhaupt.
00:26:43: Wir haben auf dem Kommunikationskongress über Halt gesprochen, Überhaltung und ich sage immer Inhalten sind wichtig in der internen Kommunikation oder in der externen Kommunierung.
00:26:54: Orange ist auch euer Newsroom?
00:26:55: Ja Newsrooms waren in Zahlung schwer gehypt bei uns oder Branchen auch und wir als Agentur auch gespürt, um Projekte initiiert.
00:27:03: Oder FAS-initiiert.
00:27:05: Hier war es gar so an dieser Bewegung... Der Hype hat sich ein bisschen gelegen!
00:27:08: Ihr betreibt ihn jetzt seit Jahr zwanzig, wenn ich recht gesehen habe.
00:27:15: Erst mal wie ist der Newsroom aufgebaut?
00:27:16: Ich glaube remote.
00:27:17: Jetzt kann physischer Newsroom, wie es bei den meisten Unternehmen der Falle ist.
00:27:22: Wie ist das Arbeitsprinzip?
00:27:24: Erläuter erst mal bitte, ein bisschen euer Prinzip Newsroom.
00:27:28: Also wir haben uns vor sechs, sieben Jahren umgeguckt.
00:27:35: wie sind andere erfolgreiche Unternehmen bei der Kommunikation unterwegs?
00:27:39: da waren wir bei Philipp Schinderra in Bonn.
00:27:42: war der Telekom
00:27:43: die großen Newsroom Content Factory oder ... Genau,
00:27:46: Newsroom Factory.
00:27:48: Wir waren bei Martin Frommholz bei der Otto-Gruppe und haben uns da den Newsroom angeguckt auch in kleineren Firmen und Unternehmen und haben dann geschaut wie soll eigentlich unser Newsroom funktionieren?
00:28:02: Und haben dann ein Bereich übergreifendes Team gebildet aus Kommunikation, aus Marketing, aus Leistungsbereich, aus dem politischen Hauptstadtbüro und haben dann unseren Newsroom-Konzept begonnen.
00:28:16: Und am Anfang waren wir neun Leute, die sich im Newsroom getroffen haben und über Kommunikationsthemen gesprochen haben.
00:28:25: Wir treffen uns jeden Morgen um acht Uhr viertzig zum Newsroom und tauschen uns aus.
00:28:31: Viel Stunden Stand up!
00:28:34: Genau.
00:28:35: Und wir berichten halt was aus Sicht der Kommunikations wichtig ist und relevant hat.
00:28:41: Wie gesagt, wir sind mit neuen Leuten begonnen.
00:28:43: Wir hatten wirklich auch einen Newsroom, den es in Hamburg gibt als Raum.
00:28:48: Da haben wir uns dann getroffen und per Teams halt zugeschaltet.
00:28:52: Und zwei drei Wochen nach Eröffnung des Newsrooms ist die Pandemie ausgebrochen.
00:28:58: Wir haben im Newsroom die Pressekonferenz gesehen mit Jens Spahn und damals Horst Seehofer.
00:29:07: Schrecklich für Deutschland war und die eine große Herausforderung natürlich auch war, für ne Krankenkasse.
00:29:12: Wie gehen wir damit um?
00:29:14: Und das Krisenmanagement hat dann aus dem Newsroom heraus stattgefunden.
00:29:19: Da haben Krisensitzungen stattgefund mit dem CEO, mit allen Leistungsbereichen.
00:29:23: Wir konnten zuschalten nach ganz Deutschland in unsere Standorte und konnten dann eben eine Kommunikation aufbauen.
00:29:31: Und daraus ist halt der Newsroom-Ansatz geworden, dass wir uns jeden Morgen treffen um Achttefünfundvierzig.
00:29:37: Was passiert in der Politik?
00:29:39: Was steht gut über die DRK Gesundheit?
00:29:41: In den Zeitungen.
00:29:42: was steht schlecht für uns über uns in den Zeitung und wo es Handlungsbedarf?
00:29:48: Das erfolgt über ein Teamskanal und wir stellen eben auch aktuelle Meldungen jetzt nicht ins Internet weil das nicht unbedingt Zehntausend Beschäftigte sinnvoll ist, sondern es kann sich jeder Mann und jede Frau für den Newsroom anmelden.
00:30:06: Und wir haben mittlerweile siebenhundertfünfzig Kolleginnen und Kollegen bei der DHK Gesundheit die Zugang haben und Zutritt haben zum Newsroom und sich morgens einschalten können.
00:30:17: Wir haben halt Tage Wenn eben eine Wahl stattfindet, das wird Montag wieder der Fall sein.
00:30:24: Dass unser Vorstand auch eine Wahl einordnet.
00:30:27: Das heißt es ist auch gesundheitspolitisch und dann sind eben Hundertfünfzig, Hundertsechzig Leute die hören was der Vorstand zu sagen hat, die auch selbst fragen können.
00:30:38: Newsroom-Modeller,
00:30:39: dann euer Forscherchef.
00:30:40: so wird zwar in die Rolle des Visiting Expert das Statements abgeht und immer mal wieder da zugeschaltet wird.
00:30:48: Er kommt einmal die Woche, also es gibt regelmäßig CO-Time am Donnerstag und zwar dann von neun Uhr bis neun uhr dreißig.
00:30:57: ok.
00:30:58: also wie gesagt acht uhr fünfundvierzig bis neune Uhr ist die ganz normale Newsroom Time.
00:31:03: ja und in besonderen Situationen wenn der Linnemann mal etwas gesagt hat oder Wenn es andere Gesundheitsthemen gibt, die wichtig sind.
00:31:12: Dann ruft er mich kurz an oder ich kriege ein Chat erscharf?
00:31:15: Ich komme heute in den Newsroom dann kündige ich ihn an und dann hören wir was der Chef zu sagen hat oder wir können ihm auf Fragen stellen.
00:31:22: In Newsroom hat zum einen also was du gestellt hast klar die Funktionen die Frage zu beantworten Was gibt's neues rund um DHK Heute?
00:31:30: Und B aber sicher plant ja auch Content da.
00:31:32: Oder das heißt Social Media wird auch Kernbestandteil des Newsrooms sein.
00:31:40: Also, wir haben bei uns bei der DHK gesundheitlich klare Trennung zwischen Kommunikation per interne Kommunikations- und dem Marketingbereich.
00:31:49: Und wir haben Formate wo wir uns austauschen und das läuft quasi auch im Newsroom-Format Aber nicht den klassischen CVD der verteilt sondern da sind wir ein bisschen anders unterwegs und das ist auch gut so.
00:32:03: Was hat euch denn Newsroom das Konzept gebracht bislang?
00:32:07: Was sind die Erfolge, die du in der KPIs-Welt da auch aufgestellt haben?
00:32:12: oder ist das so vom Mail gar nicht geschehen.
00:32:17: Also erstmal das organische Wachstum.
00:32:19: ich habe ja gesagt wir haben mit neuen Kolleginnen und Kollegen begonnen, die sich austauschen wollten.
00:32:26: Die Teilnahme ist freiwillig Und das spricht sich halt rum im Unternehmen.
00:32:31: Also wenn ich was wissen will über Kommunikation, auch über HA-Themen dann gehe ich in den Newsroom und allein dieses organische Wachstum jetzt auf siebenhundert Kollegen die Interesse haben, das spiegelt mir ein Erfolg wieder Auch neue Kolleginnen und Kollegen, die reinkommen ins Unternehmen.
00:32:51: Die sagen Mensch ich habe vom Newsroom gehört, ich will da teilnehmen... Ist
00:32:54: auch eine Art von Onboarding.
00:32:55: Ist ein Thema
00:32:57: vom Onboarding und eben eine schnelle Information Und ganz wichtig darüber haben wir noch gar nicht gesprochen Reputation des Unternehmens.
00:33:06: Also wir haben uns umbenannt als ich Kommunikationschef geworden bin Von der Unternehms-Kommunikation.
00:33:13: Ich leite jetzt im Bereich Kommunikation und Reputation Management.
00:33:18: Reputation ist für mich das A und O.
00:33:23: Gerade für die Krankenkasse?
00:33:25: Generell, also wir haben auf dem Kommunikationskongress gehört am ersten Tag die Keynote von Frau Palla der Bahnchefin und die hat gesagt Kommunikation ist Führungsaufgabe.
00:33:40: Sie hat die VE-Kommunikation so beschrieben, als wäre das Neuland.
00:33:44: Ja, VE Kommunikation ehrlich einheitlich, ereignisnah und eindeutig – das ist quasi Ihr Erfolgsrezept bei der Bahn!
00:33:54: Und diese VE kommunikation setze ich seit zehn, seit fünfzehn Jahren ein.
00:33:59: Das ist quasi unser Glaubensmuster in der Kommunikion was mit Reputation zusammenhängt.
00:34:05: Da hat der Newsroom eben eine große Bedeutung dass hier sehr eignisnah kommuniziert wird, das eindeutig kommuniziert vom Vorstand.
00:34:17: Und
00:34:18: das ist glaube ich der größte Erfolg.
00:34:19: Ja und als Kanalvorstand an Mitarbeitenden ist vorher ja so nicht gar Nahrbarkeit.
00:34:25: dann auch über das Format mit dem Vorstand.
00:34:30: Du hast in dem Kontext dann auch Schwarz geschrieben, dass Andreas Sturm euer Erfolgstreiber in der Kommunikation ist.
00:34:40: Abgesehen von diesen Newsroom-Formaten, wie stark ist er eingebunden?
00:34:44: In deiner Arbeit ist ja ein Vorschlagsschrift – du hast ja schon erwähnt, dass sie natürlich in politische Debatten einbringt, die es ja vielfältig gibt im Gesundheitsbereich.
00:34:54: Wie ist da sonst euer Austausch?
00:34:56: Habt ihr Brosen nebenan oder kann ich mir das vorstellen bei euch?
00:35:00: Teilt euch ein Büro!
00:35:02: Nein, nein, nein.
00:35:03: also wir sind auf einer Etage Und wir haben einen sehr engen Kontakt kommunizieren in der Regel über SMS und unser Kontakt beginnt weit vor dem Newsroom mit der ersten Presselage zwischen sechs und sieben Uhr.
00:35:24: Was
00:35:25: ist denn mit ihm auf?
00:35:26: quasi?
00:35:27: Ich wache mit ihm off, das ist aber für mich nicht neu sondern wir haben ja am Anfang über den Journalismus gesprochen.
00:35:36: Auch bei der Berliner Morgenpost bin ich zwischen sechs und sieben Uhr aufgestanden, habe geguckt was läuft im Frühstücksfernsehen.
00:35:43: Was schreiben die Kollegen vom Tagesspiegel oder von der Bildzeitung?
00:35:47: Und das ist quasi geblieben und das verbindet uns auch.
00:35:50: für den Sturm, für den CEO ist Kommunikation sehr wichtig.
00:35:56: Er macht uns deutlich, wie wichtig Gesundheitspolitik ist und eine aktive Sozial- und Gesundheitspolitik isst Teil unseres strategischen Hauses.
00:36:06: Also wir haben ne Unternehmensstrategie und von dieser Unternehnestrategie leite ich die Kommunikationsstrategien ab.
00:36:13: Und da ergänzen wir uns glaube ich sehr gut!
00:36:17: Und er ist ein Vordenker, er ist einen Macher, hat viele Ideen Und ich versuche als Master's Voice in der CEO-Kommunikation das umzusetzen.
00:36:32: Ich glaube, dass wir da sehr erfolgreich sind.
00:36:35: Sehr erfolgreich seid ihr auch?
00:36:36: Du hast schon erwähnt was KI bei euch sagt.
00:36:39: KI hat mir wieder mal ausgespuckt, dass hier über eine Anführungsstriche unten sehr hohe Medienpräsenzanführungsstiche oben verfügt.
00:36:47: Du hast einige Sachen erwähnend.
00:36:49: Viel läuft aber auch über so Radare... Mehrzahl von Radar und über Studien.
00:36:56: Was erhebt ihr da alles?
00:36:57: Gesundheitsreport ist zum Beispiel eine echte Marke von euch, die ja jährlich ausspielt.
00:37:04: Das ist ein Asset.
00:37:04: Und was gibt es sonst zu studieren?
00:37:07: Faktisch ist schon so ein Kernelemente.
00:37:10: Also wir haben versucht Gesundheit zu übersetzen in Lebensbereiche und der Gesundheitsreports untersucht
00:37:20: z.B.,
00:37:21: Das Thema Krankschreibung und die Arbeitswelt.
00:37:25: Und da schauen wir uns an, wie funktioniert eigentlich Homeoffice- und Arbeitswelt?
00:37:29: Wie funktioniert das Schlafen?
00:37:31: Wie hoch sind die psychischen Erkrankungen?
00:37:34: Und decken halt die Arbeits Welt ab auch um Firmen und Unternehmen aufzuzeigen welche Möglichkeiten sie haben dass die Menschen nicht so häufig krankgeschrieben werden.
00:37:44: Wir sind gegen diese Blaumacherdebatte, die politisch geführt wird.
00:37:48: Wollt
00:37:48: ich gleich fragen habt ihr euch da auch Andreas Storm oder auf anderen Wege eingebracht, als Friedrich Merz das Thema stark gespielt hat.
00:37:55: Also wir haben im letzten Jahr schon gesagt, dass diese Blaunmacherdebatte nicht trägt.
00:38:03: Weil unsere Analysen und Studien was anderes zeigen.
00:38:06: das ist häufig auch ein Erhebungseffekt der da eingetreten ist durch eine andere Erhebung.
00:38:12: Wir haben durch unser IGIS-Institut auch geguckt wie es eigentlich im europäischen Ausland Und wir haben einen hohen Krankenstand Aber wir sind nicht die Spitzenreiter und können dieses Blaumachen eben nicht machen Und er stormert damals auch in Krankenstandskipfel beim Kanzler gefordert.
00:38:27: Der ist noch nicht gekommen, aber es ist wichtig dass darüber gesprochen wird und wichtig ist den Menschen aufzuzeigen was man tun kann damit man gesund leistungsfähig und zufrieden bleibt.
00:38:37: Die zweite Lebensphase ist das Alter.
00:38:40: deswegen gibt's von uns auch im Pflegereport wo wir schauen was bewegt die menschen eben dem Rentenalter wie geht es mit pflegenden Angehörigen?
00:38:48: eine tragende Säule Und wir bringen uns da eben auch ein in die pflegepolitische Debatte.
00:38:55: und den dritten Bereich, den wir dann entwickelt haben ist die Kinder- und Jugendgesundheit.
00:39:02: Da haben wir Kinder und Jugendreport mit achthunderttausend Kindern und Jugendlichen, wo die Daten einfließen.
00:39:10: Wir waren das erste Unternehmen, dass eine Mediensuchtstudienauftrag gegeben hat vor neun Jahren Und wir waren die Ersten, die gesagt haben Gaming und Social Media kann süchtig machen.
00:39:26: Wir müssen da aufpassen!
00:39:28: Wir sind damals verlacht worden.
00:39:30: Wir sind auch intern teilweise im Unternehmen belächelt worden.
00:39:36: Naja ihr macht ja Angst und so weiter... ...und wir sehen uns jetzt bestätigt durch die EU und auch durch die Bundesregierung dass da Riesengefahren lauern nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern für uns alle.
00:39:52: Und dass es gut ist hier eben etwas zu tun.
00:39:56: Wir sind nicht allein für Verbote, sondern wir sind immer für ein Dreiklang.
00:40:01: Verbote ist das eine.
00:40:03: Dann muss die Medienkompetenz, die Gesundheitskompetenzen geschult werden.
00:40:09: Da versuchen auch Allianzen zu
00:40:12: generieren.".
00:40:14: Zum Schluss kommen wir nochmal zu dir persönlich.
00:40:16: Wir haben es ja schon erwähnt, von Haus aus Journalist.
00:40:20: Jetzt eine lange Zeit bei der AK.
00:40:21: Falls du dich noch zurück erinnern kannst gab's Momente wo du dich auf die andere Seite auch mal zurück gewünscht hättest?
00:40:29: Gab's für ein Angebot oder Frust im Job dass du sagen würdest nein du warst seit ist jetzt vierundzwanzig Jahre jetzt und hast keine Sekunde baut.
00:40:41: Nein also ich war Sehr gerne Journalist, ich war leidenschaftlicher Journalist und habe die Zeit auch genossen.
00:40:51: Hab da sehr viel gelernt fürs Leben aber auch für meinen Beruf.
00:40:56: Und die Erfüllung sehe ich jetzt quasi im Kommunikationsjob.
00:41:02: Weil ich sehe bei der Berliner Morgenpost haben wir zu Hochzeiten – ich hab jetzt die letzten Tage nochmal geschaut – hast mir eine Auflage von dreihundertsechzigtausend Lesern.
00:41:12: Das war eine dicke Sonntagsausgabe und der Aufmacher mit der Berliner Morgenpost hat auch bundespolitisch schon Bedeutung gehabt, wenn ich da was geschrieben habe.
00:41:23: Wenn ich jetzt mit der DHK Gesundheit unterwegs bin – und wenn wer Studien- und Reporte veröffentlichen oder sicherstorben positioniert, dann bin ich an einem Tag in der Bildzeitung.
00:41:35: Ich bin an einem tag im Spiegel.
00:41:42: Heimatblatt quasi, wo ich gelernt habe
00:41:45: im Sauerland.
00:41:48: Da
00:41:49: sind wir wieder bei Friedrich Merz und ich kann halt mit meiner jetzigen Arbeit und mit der Kommunikation viel mehr Menschen erreichen auch politisch Einfluss nehmen als wir das damals bei der Zeitung gemacht haben und von daher bereue ich keinen Tag.
00:42:08: Ganz wichtig ist, es ist nicht nur wichtig was über die DHK Gesundheit in der Zeitung steht sondern dass wir etwas tun auch für die Gesellschaft.
00:42:18: Also wir sind in schwierigen Zeiten auf dem Kommunikationskongress Überhalt gesprochen und deswegen ist es wichtig hier auch Verständnis zu haben unter Kommunikatoren.
00:42:33: Es hat der Vizepräsident vom Kommunikationskongress gesagt mit Blick auf das nächste Jahr, also auf siebenundzwanzig Wir müssen über Allianzen reden.
00:42:42: Ja wir müssen Allianzens Unter kommunikatoren schaffen.
00:42:45: Wir müssen Alliansen zwischen Kommunikatoren und Journalisten schaffen Und dass sehe ich auch als mein Auftrag jetzt nicht mehr auf der Bühne zu stehen und irgendwie ein Award abzuräumen sondern Allianzen zu schmieden.
00:43:01: In der Branche eben kein Wettbewerb zur anderen Krankenkassen, keinen Wett-Bewerb zur Energieunternehmen, sondern zu gucken was verbindet uns und auch den Schulterschluss mit den Journalistinnen und Journalisten zu suchen und mit Agenturleuten wie mit dir Dirk?
00:43:19: Wunderbar heute!
00:43:22: Gemeinschaft, Gemeinsamkeit zeichnen das Team Orange aus.
00:43:26: Wunderbar, dass du da warst und alles geschildert hast.
00:43:29: Die DRK Gesundheit um was dahinter steckt eure Aktion sehr viel Input ganz toll.
00:43:33: Vielen Dank, Kollege!
00:43:34: Ich danke dir für die Einladung Dirk und bleib gesund
00:43:37: auf jeden Fall und ihr dann draußen auch.
00:43:39: wir denken und hoffen euch hat es auch gefallen oder würde ich sagen bis zum nächsten Mal Ciao
00:43:47: Das ist schon appelt.