by fischerAppelt
00:00:04: Erschreckend.
00:00:03: Geheuer, geheuer!
00:00:05: Erfolgreich.
00:00:08: Monsters
00:00:09: auf Content-Marketing
00:00:11: Ein Podcast mit Podcast von Fischer Appelt.
00:00:15: Unser neues Monster ist ne
00:00:17: Mega-Marke.
00:00:18: Jan Henrik Mende arbeitet für DM Deutschlands Lovebrand Nummer eins.
00:00:23: Was der Kommunikationschef über seinen Meinungsstarken Chef Christoph Werner
00:00:28: Den herausfordernden Einstieg in den Gesundheitsmarkt und die neue Arbeitgeberkampagne
00:00:33: zu sagen hat.
00:00:35: Hostdick Benninghoff holt alles raus!
00:00:37: Herzlich willkommen
00:00:39: bei den Monsters of Content Marketing, Jan-Henrik Mende.
00:00:54: Ja liebe Monsterfreunde, die Sommerpause ist zu Ende.
00:01:00: Der Kommunikationskongress in Berlin läuft zur Stunde und wir haben ihn wie in den vergangenen Jahren auch schon genutzt um illustrieren Gäste zu uns ins Studium zu holen, unweit des Kongresszentrums am Alex.
00:01:12: und der erste der gekommen ist, unserem Ruf gefolgt ist er, habt's gehört, der Lieve Jan!
00:01:17: Grüße Dich
00:01:18: Grüß Dirk, vielen Dank, dass ich da sein darf.
00:01:20: Freu mich auf unseren Austausch bin gespannt.
00:01:21: Super,
00:01:21: dass du vorbeigekommen bist!
00:01:23: Es ist Warm-up für ihn für seinen Auftritt auf dem Karkon-Gwest der zum Zeitpunkt der Ausstrahlung schon exzellent gelaufen sein wird.
00:01:31: Ja und vorab DM in aller Munde eine der beliebtesten Marken Deutschlands gibt auch einen Umfragen wo es das die beliebteste Marke Deutschlands ist.
00:01:42: warum überhaupt?
00:01:44: Ich denke das ist so ein bisschen fluchend segender.
00:01:47: Das Händler ist überall präsent.
00:01:50: Die Menschen kaufen dort ein, wir bieten Güter des täglichen Bedarfs ein, das heißt es ist im Alltag der Menschen sehr verankert.
00:01:59: Es ist jetzt eine Marke mit der man sich verbindet in dem Leben.
00:02:04: wenn man Zahnpasta braucht dann landet man früher oder später vielleicht auch mal bei der M und ich glaube dass deshalb diese Marke erstmal sehr bekannt ist Und der Schritt von der Bekanntheit zur Beliebtheit.
00:02:16: Das ist dann eben wie die Arbeitsgemeinschaft, so wie das Unternehmen dann auch den Kundinnen und Kunden
00:02:23: entgegentritt.".
00:02:34: Wie hoch ist der Anteil erstmal von Kommunikation und Marketing an dem Love Brand Status, den man ja DM dann wie gesagt zuschreiben muss geradezu?
00:02:44: Ja auch da muss man wieder differenzieren würde ich mal sagen.
00:02:48: Ein Händler lebt ja vor allem durch die vielen vielen Magenbotschafter des Unternehmens.
00:02:56: Es gibt ja auch kein CMO beispielsweise bei der EM, sondern wir sagen ganz klar die ersten Markenbotschafter sind die Menschen in den Märkten arbeiten.
00:03:08: Die treten dem Kunden direkt gegenüber.
00:03:11: und das Einkaufserlebnis was die Menschen mit der EM verbinden, das verbinden sie mit der Einkaufsstätte in ihrer Nähe und das ist schon mal das wichtigste Markenerlebnisse was Sie haben vor Ort.
00:03:24: Also wie sind die Märkte aufgebaut, wie treibt man den gegenüber?
00:03:28: Und das ist eigentlich unser wichtigstes Marketing-Tool sagen wir mal so.
00:03:33: Dahinter steckt aber natürlich und darauf zielt ja da eine Frage ab auch in der Organisation, die natürlich eine Marketingabteilung hat und die auch jetzt in meinem Fall dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit im Rücken hat.
00:03:45: Diese Magenbotschafters gilt Ein Stück weit natürlich vieles Unternehmen, das viele Mitarbeiter bei der Fläche hat.
00:03:53: Aber werden die bei euch auch noch extra geschult?
00:03:56: Sind Sie sich dieser markenbotschafter Rolle also noch extremer bewusst als den anderen Unternehmen?
00:04:03: Ich denke was bei der M schon eine Besonderheit ist und ich bin jetzt ja noch nicht so lange dabei.
00:04:08: Ich habe es viele Jahre von außen betrachtet... ...ist die Unternehmenskultur.
00:04:13: Die Unternehmskultur wir nennen das ja die Dialogische Unternehnenskulatur Das heißt, dass man sich auf Augenhöhe begegnet.
00:04:21: Miteinander die Dinge bespricht immer mit dem Ziel des Erkenntnisgewinns und das ist schon eine sehr besondere Kultur weil der Grad der Mitentscheidungen die Menschen haben und die flachen Hierarchien sind schon sehr besonders.
00:04:39: Und deshalb glaube ich schon, dass die Menschen sich sehr bewusst sind.
00:04:44: darüber hinaus werden sie natürlich geschult.
00:04:47: Sie haben eine drogistische Ausbildung, das gibt es nur noch selten.
00:04:49: Drogisten lernen eigentlich Menschen fast nur noch bei der M- und sind natürlich in der Ware und in dem was sie tun dann so geschult dass sie die Kunden entsprechend beraten können.
00:05:04: Und das ist glaube ich etwas was wir zumindest in Umfragen auch immer merken, dass bei der m trotz dem Stress den man auch hat natürlich im Handel wenn es ein Hochfrequenztag ist.
00:05:16: Wie sagen die Menschen in Umfragen?
00:05:19: Es ist ein besonderes DM-Gefühl.
00:05:21: Sie können es nicht so richtig beschreiben und das ist wahrscheinlich eine Mischung aus mehreren Elementen, eines davon ist die Art und Weise wie wir uns als Menschen... gegen übertreten und das ist aber sehr tief auch in der Unternehmenskultur verankert.
00:05:33: Interessanter
00:05:34: Punkt, weil man gar nicht so bewusst ist im Wettbewerb, die ich jetzt nicht nennen möchte.
00:05:38: Keine Daueristen geht bei euch schon ja?
00:05:41: Das ist natürlich was, was der Kunde dann schon spürt.
00:05:43: Ich weiß nicht ob die nicht auch welche ausbilden, aber ich glaube wir sind wirklich der größte Ausbilder von Projekten in Deutschland.
00:05:49: Ja, ich will jetzt nichts Falsches sagen hier.
00:05:51: Eine wichtige Rolle für Kommunikation und Marketing und auch für die ausgestandene Lovebrand spielt euer Chef Christoph Werner.
00:05:59: Der ist vom Fachblatt Horizont von einem Kollegen mal zur Marketing, auch künftig zum Marketingmann des Jahres gekürt worden.
00:06:07: Was für ein CEO ja sehr ungewöhnlich ist muss man einfach sagen.
00:06:12: und unter seiner Führung wurde wieder deutlich stärker in Markenkommunikation investiert, urteilte die Horizont Jury.
00:06:20: Wie schlägt sich das?
00:06:21: Und wie schlug sich das konkret nieder?
00:06:25: Ja jetzt vielleicht können wir noch einmal zu ihm was sagen weil er ja tatsächlich als Unternehmer geführtes Unternehmen, das ist auch bei unserem Wettbewerber so.
00:06:36: Ist natürlich der Unternehmer der erste, der oberste Magenbotschafter, der der meisten wahrgenommen wird.
00:06:41: sagen wir mal so ne?
00:06:42: Die Ersten sind wie gesagt die Menschen in den Filialen aber er ist der der in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden und es ist in der Tat eine ungewöhnliche Auszeichnung.
00:06:51: man darf aber nicht vergessen dass er auch zu dem kam damals.
00:06:55: er war vorher in der Markenartikelindustrie unterwegs bei Loreal Glecksow-Schnitzklein.
00:07:01: Da hat er auch erst mal Marketing angefangen, Marketing und Beschaffung.
00:07:04: Das heißt, er ist eigentlich auch ein Marketingmann und lebt das natürlich auch.
00:07:10: Bei ihm ist aber auch schon so.
00:07:13: sein oberstes Credo wenn ich jetzt mal sagen darf In der Markenkommunikation ist schon die Wirksamkeit und Sichtbarkeit in den Märkten also tatsächlich dass die meiste Marketingpower sozusagen tatsächlich direkt in den Märkten auch zugutekommt.
00:07:33: Das kann man sagen, wir sind ja auch sehr zurückhaltend beispielsweise mit Fernsehwerbungen.
00:07:38: jetzt im Moment gibt es eine Ausnahme wegen DM-Mate, ne Apotheke da können wir vielleicht auch noch dazwischen.
00:07:45: Aber ansonsten sind wir eher zurückhaltende was das angeht.
00:07:49: Sind allerdings sehr stark auf Social Media und das liegt auch in der Natur der Sache dass da war der M auch einer der ersten, der quasi diese Influencer auch für sich entdeckt hat.
00:07:59: Gerade im Bereich Beauty.
00:08:02: Du hast vorher den Begriff Love Brand genannt.
00:08:05: Zum guten Teil kommt das natürlich aus dieser Welt.
00:08:10: Sprich
00:08:10: die Emotionen und die Wohlführeratmosphäre, die andere in ihren Kampagnen, in ihrer Werbung herstellen schafft ihr in den Filialen selber?
00:08:21: Ich würde schon sagen dass das Einkaufserlebnis immer noch eine große Rolle spielt.
00:08:28: Wir haben zwar, wenn man auch übersagt der stationäre Handel Zukunft Internet bedroht.
00:08:34: wir haben zwar wenn man jetzt prozentual schaut höhere Zuwachsraten im online Geschäft liegt aber auch daran dass es natürlich deutlich kleiner ist.
00:08:43: und ein Baby wächst nun mal schneller als einen Erwachsener würde ich mal sagen ja.
00:08:47: aber wenn man dann die absoluten Umsatzzahlen sich anschaut dann sieht man das das Hauptwachstum Und auch das Mengenwachstum, dass ist eine Zahl auf die wir besonders schauen.
00:08:58: Dass sie immer noch aus dem stationären Geschäft kommt, obwohl schon seit Jahren gesagt hat wird im Handel Deutschland hatten Flächenübersatze also eigentlich zu viele Einkaufsflächen stattzu wenig.
00:09:12: aber es gelingt DM und auch unseren unserem wichtigsten Wettbewerber gewinnt gelingt's immer noch Kunden zu begeistern für diese Drogeriefachkompetenz die Umsätze zu steigern, die aber auch maßgeblich nicht aus der Expansion kommen.
00:09:29: Sondern wirklich auf bestehender Fläche also.
00:09:32: Aber Expansionen?
00:09:32: Gute Stichwort!
00:09:33: Lass mal kurz anzuschieben.
00:09:34: hier rund rings um unser Standort in Berlin haben diverse neue Filialen im Fresshauer Berg aufgemacht.
00:09:41: Da hat man dann einen so weit Gewerbefläche groß genug ist und leer steht, grätscht DM rein.
00:09:47: Also ist das eine Ausnahme hier in Berlin oder expandiert ihr schon mit neuen Filialn?
00:09:52: Wir versuchen schon, wenn wir Standorte finden in interessanten Gegenden.
00:09:57: Dass wir dort dann auch einen Filialstandort anmieten was in Deutschland nicht einfach ist.
00:10:01: Wir sagen auch nicht Filiale, wir sagen der Ermerkte aber es ist ein Begriff der nicht falsch ist natürlich.
00:10:09: und wir versuchen was wir schon machen ist auch bestehende Filialen in einer Stadt zu erneuern.
00:10:17: Deshalb gehen wir beispielsweise im Gegensatz zur anderen Händel nicht in Eigenbesitz, also wir mieten immer.
00:10:21: Wir sind immer mieten.
00:10:23: Wir haben gesagt, wir sind Mietnormaden.
00:10:26: Das hängt damit zusammen weil sich die Einkaufsgewohnheiten und die Stadtviertel ja auch ändern.
00:10:32: Es bedeutet wenn es irgendwo jetzt auf dem Land einen neuen Verkehrskreisel gibt und da dann ein Gewerbegebiet an Gewerben zugelassen wird, ist das auf einmal ein sehr interessanter Standort.
00:10:43: Da war aber vorher halt eine grüne Wiese und keine Straße.
00:10:46: Wenn man jetzt im Eigentum sich bindet, dann ist man da vielleicht in diesem Dorf in der Innenstadt.
00:10:52: Aber da geht keiner mehr einkaufen weil alle an diesen Dorf vorbeifahren.
00:10:57: und das ist so die Überlegung warum wir da sehr flexibel sein wollen.
00:11:00: Und deshalb kann auch der Eindruck entstehen dass wir ständig neue Filialen aufmachen.
00:11:05: aber de facto ist es so dass wir bestehende Filialer ersetzen durch Neustandorte.
00:11:10: Das heißt
00:11:10: in der Summe ist nicht so viel dazu gekommen?
00:11:12: In der Summa kommt in Deutschland gar nicht mehr soviel dazu.
00:11:14: Wie viele Filial
00:11:15: Mit Deutschland haben wir ca.
00:11:19: in so Richtung im Jahr zwei-tausend-zweihundert.
00:11:22: Und kurz nochmal hier zum Prinzer Berg, indem wir uns befinden.
00:11:27: Bevölkerung würde ich sagen eher gutverdienendes Bürgertum.
00:11:30: International auch?
00:11:32: Seht ihr so eure Zielgruppe?
00:11:35: Wir haben eigentlich keine Zielgruppen in dem Sinne.
00:11:39: als Anbieter des täglichen Bedarfs mit zwei Komma zwei Millionen Kunden jeden Tag Und angesichts der Preise, die wir bieten.
00:11:45: Wir sind ein Drogerie-Discounter ist es für uns schon wichtig auch den Querschnitt der Bevölkerung bei uns in den Läden haben.
00:11:55: Wir sehen natürlich im bestimmten Zielgruppen sehr beliebt beispielsweise durch Unterlebensmittelsortiment was in den letzten Jahren sehr stark gewachsen ist indem wir ja fast ausschließlich Bio anbieten Und da sind wir dann auch für solche Wohngegenden wie Prenzlauer Berg und für die Bevölkerung, die dort lebt.
00:12:17: Sind wir sehr interessant würde ich mal sagen.
00:12:20: aber Ziel ist schon dass man möglichst für alle Kunden so gute Sortimente bietet und so gutes Service ist das sie ihren täglichen Drogeriebedarf möglichst bei der M-Ebendecken.
00:12:35: nochmal zurück zu Christoph Werner.
00:12:37: Wir schweifen ab ins Operative.
00:12:40: Christoph Werner sagt, ob sich Menschen bewusst für eine Marke entscheiden ist eng mit der gelebten Kultur der Marke und des Unternehmens verbunden.
00:12:48: Markenführung im Anzuhandel sei vor allem eine Kulturfrage.
00:12:52: was prägt denn eure Kultur?
00:12:57: Unsere dialogische Zusammenarbeitskultur würde ich sagen also dieser diese unerschütterliche Glaube wie auch in der Unternehmsphilosophie formuliert es an die Freiheitsfähigkeit und Erkenntnisfähigkeit des Menschen.
00:13:09: Das ist wunderbar, wunderbar formuliert.
00:13:13: Wir haben es gesagt hier auf dem Kackongress als in einem Händel.
00:13:17: da geht's auch um Werte.
00:13:19: Dialog heißt auch gesellschaftliche Ausgleich.
00:13:22: dann würde ich einmal mutmaßen die Dialog ist ja nicht nur im Bezug kunde Mitarbeiter, kunde Filialmitarbeiter oder innerhalb.
00:13:31: besonders Die Dialogbereitschaft über die so oft geklagt wird bei uns in der Gesellschaft bezieht sich auch ein bisschen darüber hinaus, oder?
00:13:41: Naja, Dialog besteht ja aus dem Wort dir und Logos.
00:13:46: Aus einem altgriechischen.
00:13:47: Und das eine ist durch zwischen also dass man miteinander redet.
00:13:52: Der andere Teil des Wortes ist verstehen den Sinn erfassen.
00:13:57: Was Götz Werner, der Vater von Christoph Werner Mitte der Achtziger, Anfang der Neunziger – wie schuppend von den Augen viel ist.
00:14:07: Dass die Menschen sich mit der M verbinden also sowohl die Kundinnen und Kunden als auch die Menschen, die für die M ihre Lebenszeit aufwenden und dort arbeiten das sie nach Sinnhaftigkeit auch suchen Und dass sie den Sinn hinter dem was Sie tun erkennen wollen und dass sie auch lieber dort einkaufen wo sie einen Sinn hinter der Sache erkennen.
00:14:33: Also, der Mensch als Sinnsucher, als jemand, der verstehen will und auch als ein Erkenntnispotenzialwesen was sich erneuern will.
00:14:43: Und das ist in der DM-Kultur schon sehr stark verankert.
00:14:47: dieser ständige Wille auch zur Erneuerung Indem man eben im Dialog aus der Begegnung jetzt nicht indem man miteinander nur redet sondern es Ziel des Dialogs ist die Begegnung und aus dieser Begehnung, dass man dann gemeinsam neue Erkenntnisse entwickelt um neue Ideen auf den Weg zu bringen.
00:15:09: Und das ist so diese ständige Idee, die auch Christoph Werner tatsächlich von seinem Vater jetzt in die jetzige Zeit natürlich übersetzt, es war eine andere Zeit als er das Unternehmen groß gemacht hat und versucht da eben diese
00:15:24: ja
00:15:24: ständig anzutreiben damit sich das Unternehmen erneuert und immer wieder hinterfragt.
00:15:29: Und diesen Dialog sucht Christoph Werner auch für CEOs eher ungewöhnlichen Formaten, zum Beispiel war er bei Markus Lanz wo Menschen sehr selten zu Gast sind meistens auch meiden oder durchaus mutig.
00:15:42: da ging es um seine Kritik an der Brandmauer zur AfD die wederum dann kritisiert wurde.
00:15:47: diese Kritik Genau so hat sich aber Christoph Werner auch schon in die andere Richtung geäußert, sozusagen.
00:15:56: Vielfältig immer wieder Kritikaufsäkitionen durch mutige Vorstöße.
00:15:59: Seid ihr eigentlich in solche Addo-Alts-Kommunikatorien als Abteilung?
00:16:03: Seid Ihr in solche Vorstösse eingeweiht?
00:16:05: So könnt ihr da quasi präventiv schon mal obacht?
00:16:09: Ist schon Management präventionativ betreiben oder halt euch das spontan?
00:16:13: Also wir sind ... Christoph Wernher und ich arbeiten sehr eng zusammen tatsächlich also dass erfolgt Alles nach Beratung.
00:16:22: Habt ihr so Joe Fixes oder empfehle ich einfach so spontan, wie läuft das bei?
00:16:27: Joe Fixus aber wir haben schon auch einen täglichen Austausch weil was man schon sagen muss angesichts der Größe der Marke und angesichts des Unternehmens erhält Der M eine Vielzahl von Anfragen jeden Tag.
00:16:40: Sei es jetzt irgendwo für ein Speaker, für Podcasts, für Interviews, Medienanfragen – das reicht von der Lokalzeitung, die wir wissen möchte, wo ein Standort eröffnet oder umzieht bis hin.
00:16:51: und von daher ist der fast tägliche Austausch entweder per Mail oder wir telefonieren kurz oder ich habe auch mein Büro direkt neben seinem.
00:16:59: also wir können uns tatsächlich wenn wir da sind austauschen Und solche Dinge besprechen wir schon, aber letztlich die Entscheidung liegt bei ihm.
00:17:09: Er ist Unternehmer und wie alle Unternehmer in gewisser Weise auch – na ja, wie hat es mir mal ein Kommunikator eines anderen Unternehmens gesagt?
00:17:19: In gewisserweise angealtet Miss Heil.
00:17:23: Schön gesagt natürlich kommt ab und zu vor!
00:17:25: Aber das sind natürlich auch Chefs und Manageren, die in der Öffentlichkeit so interessant sind muss man einfach sagen
00:17:33: hängt natürlich auch damit zusammen, dass Christoph Werner als Kolumnist der Wirtschaftswoche sich gerne in wirtschaftspolitische Debatten.
00:17:44: Er hat einfach bestimmte Anliegen um dieses Land liegt ihm sehr am Herzen und er denkt das die Perspektive des Unternehmers an der Wirtschaft, dass sie viel zu wenig im öffentlichen Diskurs stattfindet weil die meisten Unternehmen tatsächlich Du hast es zwar nicht so gesagt, aber doch irgendwie zwischen den Zahlen so gemeint.
00:18:07: Sich ein bisschen wegduken und bei solchen Debatten dann sagen oh nee lieber nicht.
00:18:11: und was auch verständlich ist weil wenn ich Börsen notiert bin kann ich das nicht machen.
00:18:16: weißt du selber?
00:18:18: Wenn ich eine gesellschafter Struktur habe in der viele sozusagen mitreden, dann geht das auch nicht.
00:18:24: Aber wenn ich ne gesellschafta struktur hab wie DM Dann hat der Unternehmer eben gewisse Freiheiten und die sieht er auch als Verantwortung für diese Gesellschaft wie sein Vater damals.
00:18:36: Börsen-Undernehmen können sich schon eingeschränken machen, muss aber immer darauf achten, wie weit könnte das jetzt Auswirkungen auf den Kurs haben und auf Investments haben?
00:18:45: Klar!
00:18:46: Und das Interesse ist die Verantwortung für gesellschaftspolische Themen übernehmen, auch wenn überhaupt dann Manager den Hintergrund haben wie Christoph Werner das Unternehmen gehört.
00:18:56: Richtig!
00:18:57: Dass sie das familiengeführte Unternehmen oft... und nicht nur Angestellte einfach sind.
00:19:04: Das ist ja klar, kommen wir mal zum Geschäft.
00:19:07: jetzt wollen wir uns auch mal weniger zu Haltungsfragen äußern hier.
00:19:12: Spannender Case du hast schon erwähnt, euer Anstieg im Gesundheitsmarkt, zwanzig, fünfundzwanzig war das Dienstleistung in DM-Märkten wie Seetest Bluttest Hautanalyse zB.
00:19:22: da würde ich zunächst einmal wissen So ein bisschen Blick auch in die Kulissen.
00:19:26: Wie habt ihr das ganze Kommunikativ vorbeidet und aufgezogen?
00:19:29: Wie lange, wie weit im Voraus habt ihr es geplant?
00:19:32: Es gibt ja wahnsinnig viel zu beachten.
00:19:35: Erlaubt uns mal einen Blick PRs, Social Media Prämitive Krisenkommunikationsganzer hat ein riesiges Echo gehabt ist aber auf tagesschau.de zum Beispiel gelaufen Ja schieße mal los fast das mal zusammen wenn's geht!
00:19:48: Wie würdest du denn mir urteilen
00:19:50: Wie es
00:19:51: gelaufen ist.
00:19:52: Erstmal ein Sachen Awareness Top, weil's auch origineller Schritt war muss man sagen so ein operativer Schritt, weil ihr diese aufmerksamkeit E habt muss man auch sagen B geht.
00:20:02: natürlich einige Diskussionen zunehmen wir gleich noch kommen aber die bleiben glaube ich nicht aus weil du in einem Markt einen Markt betrittst der wahnsinnig viel Interessen hat wie kein anderer Apotheker etc.
00:20:16: Kein Geschäft wird so von Lobbygruppen auch dominiert, wie der Gesundheitsmarkt.
00:20:22: Von daher muss man da mal Abstriche bei der Frage machen ist jetzt alles positiv oder negativ?
00:20:29: gibt ja auch Klagen über die berichtet wird aber aus meiner Sicht würde ich sie gar nicht als kommunikativ nicht unbedingt als als negativ begreifen.
00:20:39: Letzte Woche war der Auftakt zu einem einen Prozess.
00:20:43: Das sind die Augenscreenings Und da war schon mal eine Grundtendenz des Richters zu erkennen, dass er sagt der Gesundheitsmarkt verändert sich gerade auch durch KI.
00:20:58: Zumindest hat er anerkannt das DM versucht als Akteur Fuß zu fassen und diesen neuen Entwicklungen Rechnung zu tragen.
00:21:10: Mal schauen wie es jetzt dann ausgeht.
00:21:12: natürlich haben die Augenärzte oder in dem Fall die Wettbewerbszentrale und auch ihre Anliegen.
00:21:17: Und es ist schon auch wichtig, denke ich gerade mit Blick auf unser Gesundheitswesen.
00:21:24: Es steht ja unter massiven Kostenbrücken auch unter demografischen Problemen, weil die Ärzte eben älter werden.
00:21:32: Gerade auf dem Land gibt's für Fachärzte tatsächlich auch einen Fachärztesterben.
00:21:37: Man wartet lange auf Termine kennt jeder so dass da was passieren muss.
00:21:43: eigentlich auch Das war so die Grundidee auch von DM, dass man einfach einen Bedarf gesehen hat.
00:21:49: Wir sehen das unsere Kunden wollen immer mehr wissen über ihren Körper und seitdem auch im Zuge der Variables sieht man halt als Menschen ihren Körper zunehmend selbst checken wollen und gucken wollen wie sind meine Blutwerte?
00:22:02: Wie ist mein?
00:22:03: und nicht auf ein Ärztermin warten.
00:22:06: Und die Idee ist so ein bisschen Gesundheitsprävention wie es ins Leben passt dadurch dass wir eben zwei Komma zwei Millionen Kunden jeden Tag haben dass man das eben so nebenher auch machen kann, bestimmte Dinge.
00:22:19: Weil eine Schwäche des deutschen Gesundheitswesens darin gesehen wird, dass es ein Reparaturbetrieb ist – also man geht eigentlich erst zum Arzt wenn's nicht zu spät ist aber wenn man krank ist und die Drogerie hat ja historisch bedingt diesen präventiveren Ansatz Und die Prävention, also da gibt es unterschiedliche Studien.
00:22:43: Also ein Euro in Prävenzion kann dem Gesundheitswesen zwischen drei und sechs Euro dann sparen oder dreifachen oder sechstfachen betrachten.
00:22:51: Das ist schon sehr interessant und wir glauben halt dass das dazu führen kann, dass die Menschen halt früher aufmerksam gemacht werden auch auf Dinge, die vielleicht nicht so gut laufen und dann rechtzeitig zum Arzt gehen.
00:23:05: So, das ist die Idee dahinter.
00:23:08: Da kommt auch schon ein bisschen gesellschaftliche Aufgabe durch, ja?
00:23:11: Versorgung.
00:23:12: Aber nochmal zur Vorbereitung auf die ganzen Mitarbeiter.
00:23:16: Machen das die normalen Mitarbeiter aus den Filialen, die eh da waren, wurden sie also extra drauf trainiert und habt denn neue dafür eingestellt?
00:23:23: wie um damals anzufangen in der Vorbereitungen.
00:23:26: Wie lief das?
00:23:27: Naja, das sind ja diese drei Gesundheitsdienstleistungen, die wir da angeboten haben... Kommen
00:23:32: wir noch eine Vierte, kommen wir noch dran?
00:23:34: Vielleicht, ja!
00:23:35: Wir müssen mal gucken, wie sich entwickelt.
00:23:39: Das sind ja Start-ups.
00:23:40: Die sind auch teilweise von Ärzten gegründet.
00:23:43: D.h.,
00:23:44: die Geräte dahinter und die Diagnostik machen dann Ärzte.
00:23:48: Damit haben wir eigentlich gar nichts mitzutun.
00:23:50: Wir stellen mehr oder weniger den Platz zur Verfügung.
00:23:53: Und bestimmte Dinge dürfen auch Mitarbeiter dann machen.
00:23:57: Beispielsweise diesen Seethest ... Oder bei der Manostik diese ...
00:24:01: Das machen die normalen Mitarbeiter schon vor.
00:24:04: Aber die analysieren nicht die Ergebnisse.
00:24:06: Das macht eine KI erst und dahinter ist dann aber immer, wenn es an den Befund geht ein Arzt der sich das noch mal anschaut, damit haben wir auch nichts mehr zu tun weil das aus Datenschutzgründen liegt alles bei diesen Startups, die tatsächlich auch medizinisch zertifiziert sind usw.
00:24:25: Bei Blut war's ein bisschen anders mit dem Partner Aware.
00:24:29: Blut dürfen ... Drogistisches Personal nicht abnehmen.
00:24:33: Da brauchen wir eine Heilpraktiker-Ausbildung in Deutschland und da.
00:24:39: diese Heilpaktiker hat dann in dem Fall das Startup auch gestellt, die waren bei uns auf der Filiale und haben Blut abgenommen ist aber inzwischen schon nicht mehr aktiv.
00:24:50: Dieses Start up hat Insolvenz dann auch angemeldet.
00:24:58: Man steckt nicht überall
00:24:59: drin.
00:25:00: Da passieren tatsächlich halt auch Dinge, aber wir werden trotzdem ... Das Thema Blut ist hochinteressant, weil die Menschen daran natürlich viel erkennen können und bei uns gab es ein großes Blutbild für einen relativ verschwinglichen Preis.
00:25:14: Aber das versuchen wir jetzt irgendwie selbst in die Hand zu nehmen, weil wir schon gesehen haben, dass der Zuspruch den wir hatten in den wenigen Standorten, in denen wir das getestet haben,
00:25:27: Kurz noch mal operativ abzuhagen.
00:25:29: In wieviel Filialen bietet ihr das an?
00:25:30: Ja, nicht in allen.
00:25:31: Nee wir sind ja gestartet mit jeweils fünf für jeden Service und Zug-und-Zug wird es jetzt aufgearbeitet.
00:25:38: Und Blut ist dann erstmal auf Eis gelegt aber wird neu belebt...
00:25:42: Wir versuchen da einen anderen Weg zu gehen und es auch stärker vielleicht sogar selbst in die Hand zu nehmen.
00:25:48: also das ist gerade in der Entwicklung.
00:25:49: Das ist nicht abgehakt, das Thema bleibt halt virulent
00:25:53: Und Kritikpunkte gab es.
00:25:54: zum Beispiel Grenzen zwischen Apotheken und Toghari würden verschwimmen.
00:25:59: Die Kompetenz eurer Mitarbeitenden wurde in Frage gestellt, habt ihr für alle Kritik-Punkte ganz klassisch vorher ja Q&A?
00:26:06: Man geht durch was kann kommen.
00:26:08: War der auf alle Kritiepunkte vorbereitet oder gab's auch überraschende Sachen für euch?
00:26:11: Nee, der Überrascht hat uns da gar nix.
00:26:14: Auch die Klagen überhaupt nicht überrascht.
00:26:17: Wir haben natürlich da auch große Anwaltskanzler ein sind da dran.
00:26:20: Die haben das aufbereitet.
00:26:22: Man weiß natürlich, dass die Ärzteverbände und auch die Apotheker-Lobby sind in Deutschland stark.
00:26:29: Da haben wir schon auch die besten Anwaltskanzleien, die es so gibt – und wir haben jetzt auch keine Wald- und Wiesenanwälte – und haben uns entsprechend vorbereitet mit Schutzschriften.
00:26:39: diese Klage gegen DMMade, die war wirklich hervorragend vorbereitet.
00:26:45: Damit hatten wir eigentlich gerechnet seit des Handelsblatt dieses Thema als erster so aufgedeckt hatte, lange vom Start.
00:26:56: Weil das für uns völlig überraschend war, dass allein der Hinweis drauf oder diese ja gutes Handelsbataillut recherchiert, diese Pläne die DM-Hatte, dass die reichten um auch die Börsenkurse etablierter Versand und Onlineapotheken ins Wank also zumindest eine deutliche Bewegung nach unten zu sehen, wo in Talsruhe schon auch Überraschungen herrschte was auch Analysten der Ende zutrauen.
00:27:29: Noch mal zur Klage kannst du da nochmal Hintergründe nennen zu erwähnten also das noch mal kurz erklären weil ja nicht alle Zuschauer und Hörerinnen drinstecken.
00:27:41: Es ist so, dass man in Deutschland als Drogeriemarkt bestimmte medizinische Produkte nicht verkaufen darf.
00:27:50: Also man darf keine Apotheken pflichtigen, keine Verschreibungspflichtigungen darf man nicht verkauen im Drogeriemarkt.
00:27:59: was aber in Deutschland zugelassen ist sind Versandapotheken.
00:28:03: aus dem Ausland kennt ja auch jeder die Werbung der Shop-Apotheke Doc Morris.
00:28:07: Und wir haben eben sowohl auf unserer Website im Shop als auch in unseren Märkten einen Bedarf der Kunden festgestellt.
00:28:16: Wir orientieren uns ja immer sehr stark am Kunden, das ist glaube ich die Hauptstärke von dem.
00:28:21: und Kunden fragen eben wo steht denn die Asperin?
00:28:26: Ja im Regal dürfen wir nicht anbieten.
00:28:29: Wieso nicht?
00:28:30: In Holland kriege ich das doch auch USA und überall in Deutschland nicht zugelassen, starke Regulatorik die Apotheken.
00:28:40: Und deshalb haben wir aber gesehen dass wir auch auf der Website sieht man es ja noch deutlicher was die Menschen so suchen, Voltarin, die typischen Produkte die man eigentlich im Ab-Auch im Droggerimmarkt vermuten könnte die man da aber nicht findet.
00:28:56: und unsere Sorge war natürlich wir stehen ein Wettbewerb.
00:28:58: Amazon macht das in der Plattform Logik Shopapotheke auch, wir nicht.
00:29:05: Das heißt Amazon verkauft aber auch Drogerie-Produkte und die Shopapotheke
00:29:09: usw.,
00:29:09: inzwischen viel Pflegeprodukte.
00:29:12: Wir haben da schon ein Wettbewerbsthema gesehen, dass wenn du den Kunden einmal verlierst auf deiner Website oder woanders hingeht dann verlierst du ihn vielleicht auch für den Rest des Sortiments, den du hast.
00:29:23: Deshalb haben wir aus dieser wettbewebslogik und vor allem aber aus dieser Kunden Bedürfnislogik heraus, was die Kunden bei uns suchen.
00:29:31: Das wollen wir den Kunden auch bieten.
00:29:33: Haben wir nach Wegen gesucht wie wir diese Apotheken Sortimente, die eben im Drogeriemarkt offensichtlich erwartet und gesucht werden, wo es einen Bedarf gibt, wie wir die anbieten können?
00:29:45: Und da gibt's diesen zugelassenen Weg dass man sie online über ein Online-Shop vertreibt.
00:29:51: und deshalb haben gibt es ein Tochterunternehmen oder es gibt keine Tochter von der M. Es ist ein komplett neues Unternehmen gegründet worden in Tschechien und mit diesem Unternehm, dieser Apotheke kooperieren wir sozusagen.
00:30:06: Und dagegen gegen diesen ganzen Ornervertreper da werde ich richtig zusammenfüge die Wettbewerbszentrale
00:30:12: geklagt?
00:30:13: Ja weil die Wettebewerbeszentrale sagt eine Vermischung der Sortimente im stationären Geschäft ist nicht erlaubt Da darf man auch keine Apotheken-Ecke im Drogeriemarkt einrichten.
00:30:27: Und im Online-Shop macht DM das, was so nicht stimmt weil DM made dann klar anderer ... es ist eher die Plattform-Logik und klar andere Anbieter eine eigenständige Gesellschaft ist, die extra neu gegründet wurde und aus dem Ausland eben dort wo's auch zugelassen ist unter Aufsicht von Apothecken mit Apothekennpersonal und Beratung auch diese Sortimente.
00:30:53: Und der Mäd ist dann dieses Unternehmen in Tschechien oder?
00:30:57: Richtig,
00:30:57: richtig genau.
00:30:58: Aber Urteil ist noch nicht endgültig jetzt.
00:31:02: Du bist aktuelle Auftaktes nächste Woche.
00:31:07: Ja, noch aktuell.
00:31:09: zum Zeitpunkt der Ausstrahlung könnte das Urteil schon gefällt worden sein.
00:31:12: Wir werden es euch in die Shownote schreiben.
00:31:14: Wir rechnen nicht damit dass das Urteil sofort fällt.
00:31:17: Gut!
00:31:17: Das ist für die Aktualität ja Ausgabe hervorragend.
00:31:20: Ein anderes Thema ganz kurz auch eine Abschlussfrage zu dem Medbezuse Gesundheitsvorstoß.
00:31:27: Es ist jetzt schwierig gesundheitstem von anderen Kunden, aber eher Hardcore-Farmerkunden zu bewerben oder Content dazu machen auf Social Media zum Beispiel.
00:31:37: Wie habt ihr das Thema auf Social media aufgegriffen?
00:31:40: Wir waren ja... Also DMMED war in der Werbung sehr zurückhaltend, weil wir tatsächlich auch erst mal... Es ist immer so ein Erwartungsmanagement, also wir wollen den Kunden nichts versprechen was wir nicht halten können.
00:31:57: und dadurch dass es dieses Apotheken-Geschäft und diese Apothekien ein komplett neues Unternehmen auch war, haben wir das kommunikativ erst mal recht zurückhaltend betrachtet.
00:32:11: Es war bevor es eigentlich ein Thema wirklich auf Kundenseite war – wir haben es auch Zug um Zug dann hochgefahren – war aber ein Medienthema.
00:32:18: Das war ein Riesenmedienthema von Anfang an.
00:32:21: Ich war damals noch nicht bei der EM, als das Handelsbad ausgekriegt hat.
00:32:27: Das war aber so nicht intendiert, offensichtlich.
00:32:29: Die haben das einfach ganz gut rausgekriegt über ihre Quellen, die sie hatten, gut recherchiert und dann hat das ein Jahr lang die Medien auch beschäftigt und zum Start hin eben auch.
00:32:40: Und da hatten wir natürlich schon ein bisschen so eine Per ...
00:32:44: Super PRK ist eigentlich, es brauchte man andere Kanäle waren gar nicht vernötend.
00:32:49: Ich
00:32:50: habe gesagt, es ist eigentlich eher ein Medienthema als ein Kundenthema im Moment noch.
00:32:56: Ja,
00:32:57: bei der kleinen Anzahl von Filialen.
00:33:00: Wobei, der Mäd ist ja nur online, das hat mit den Filialern erst mal nichts zu tun.
00:33:06: Das andere ist aber ebenso auch ein Medienthema.
00:33:08: Es ist ein Pilot, der aber auch für unheimlich viel aufsehen sorgt was uns eigentlich darin bestärkt dass es hochrelevant ist was wir da tun.
00:33:18: erstmal hatten Wettbewerber auch angekündigt dass er jetzt auch eine Apotheke gegründen will.
00:33:23: und Zweitens, wenn die Ärzteverbände, die einschlägigen Verbände das so ernst nehmen.
00:33:34: Wenn wir in fünf Filialen was testen dann zeigt es ja schon dass da irgendwo der Schuh drückt und dass wir möglicherweise eine Lösung gefunden haben aber denjenigen die im Moment dieses System, so wie es jetzt ist eigentlich ganz gut finden.
00:33:57: Den halt nicht unbedingt passt.
00:33:59: Also das ist eine gewisse Besitzstandswahrung und auch ein Aufbau von Hürden da und von Misstrauen was auch gut ist.
00:34:10: Gesundheit ist ein hohes Gut.
00:34:12: also wir sind uns nie anmaßen die Ärzte zu ersetzen zu wollen.
00:34:17: aber das ist so.
00:34:18: das was dann auch gesagt wird und oft aber auch leider in dieser wieder, bzw.
00:34:24: Thema Polarisierung und Polymisierung oft auch ohne irgendwie sich mal mit dem Thema beschäftigt zu haben.
00:34:31: also wir haben auch von Politikern Gegenwind gekriegt die wir dann angeschrieben haben gesagt gucken Sie doch mal an Wir machen doch gar keine Konkurrenz für Ärzte Wir machen was Präventives Was die Menschen frei wählen Und sich entscheiden das mit dem Einkauf zu verbinden.
00:34:46: Kommen sie mal vorbei bei uns wie da auch unsere Dialogbereitschaft Wir erklären Ihnen das.
00:34:53: Und wir haben erstaunlich wenig Rückmeldung davon bekommen, aber viel Kritik in den Medien ohne dass man überhaupt wusste was wir dort machen.
00:35:03: Um den Gesundheitsbereich abzuschließen möchte ich noch erwähnen, das vierte Produkt, das ich angeziehert habe sind Herz-Kreislauf-Tests.
00:35:13: die sind noch in der Schwebe,
00:35:15: kann man da sagen?
00:35:16: Die hat ja unser... Und Geschäftsführer für Marketing und Geschaffung, der Sebastian Bayer hatte das auch in einem Hintergrundgespräch mit der Wirtschaftswoche um mit TPA mal so fallen lassen.
00:35:29: Dass DM da durchaus in andere Richtung denkt.
00:35:34: Da geht es um bestimmte Vitalwerte-Checks tatsächlich im Bereich Herzkreislauf.
00:35:38: Herzkreislauf auch deshalb weil Ich bin jetzt nicht so firm, aber ich glaube sogar eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist.
00:35:48: Herzgeist auf Erkrankung und dort auch dieser Präventivansatz noch eine viel größere Wirkung haben könnte und der Bedarf der Kunden entsprechend hoch sein kann.
00:36:03: in die Richtung denken wir tatsächlich und haben da auch schon ein Projekt laufen, wo wir hoffen das wird es dann vielleicht noch sogar in diesem Jahr an den Start bringen können.
00:36:14: Wunderbar wer so viel vorhat braucht auch immer wieder neue Mitarbeitende.
00:36:18: und da haben wir aktuell ein großes Thema bei uns eine neue Arbeitgeberkampagne unter dem Titel Wir machen einen Unterschied der schon seit zwanzig Jahren jetzt wie ich es richtig gesehen habe auf eure Arbeitsbeklartung steht.
00:36:28: Wer kann erstmal auf die Idee das jetzt nochmal zu nutzen für eine Kampagne?
00:36:33: Ja, wir machen den Unterschied.
00:36:36: Das zieht sich schon durchs Unternehmen durch und ich glaube das war immer mal wieder auch Thema von Slogans.
00:36:46: aber jetzt klar es wird immer wieder auch dann wieder belebt und das ist bei uns die Marketing Teilungen gemeinsam jetzt auch mit dem Player Branding haben das natürlich gemacht.
00:36:56: Und da
00:36:57: kommen wir wieder zu den Magenbotschaften, die wir eingangs besprochen haben.
00:36:59: hier treten sie werde ich auf dem Plan so mit zum Team aus München zB bei der Arbeit über längere Zeit begleitet immer wieder kontakt produziert.
00:37:08: Ihr macht also eure Leute zu Heroes und diese Markenbotschaft wird da, dieser Anspruch wird da wirklich sehr ernst genommen.
00:37:18: Konntest du jeder bewerben oder wie habt ihr das ausgewählt?
00:37:20: Habt ihr einen kleinen Bewegungen rausgemacht oder gab es gezielte Teams wo ihr gesehen habt?
00:37:25: Da macht's besonders Sinn.
00:37:26: Die nutzen wir!
00:37:29: Es läuft bei der M eigentlich immer so dass die stark von der Eigeninitiative der Menschen auch lebt und da wird schon auch sondiert wer möchte was tun, wer möchte mitmachen.
00:37:39: Und es gibt auch Markenbotschafter in den Märkten beispielsweise auf Instagram.
00:37:46: Das wird jetzt auch nicht vorgegeben, dass wer da was postt.
00:37:50: Da gibt es Marktverantwortliche, die sind da sehr aktiv.
00:37:53: Die sind auch freimütig in der Äußerung.
00:37:56: Und wo veröffentlichte?
00:37:57: Unter ihrem Markt haben sie dann einen Instagram-Account für ihr Referial?
00:38:01: Genau!
00:38:01: Oder auch...die sind schon recht berühmt auch.
00:38:03: Die haben richtige Followerzahlen gesagt, guck mal was wir jetzt neu im Corporate Influencer haben.
00:38:10: Das lebt aber stark von der Eigeninitiative.
00:38:14: Und die sind aber auch manchmal so freimütig, dass man schon sagt okay das muss jetzt vielleicht nicht sein.
00:38:20: Aber da ist auch unser Vorsinn der Geschäftsführung gesagt es ist doch eigentlich gut wenn die Menschen die Initiative ergreifen.
00:38:26: Was für frei-mütige SSGafs sind so?
00:38:30: Gießt er Beispiele?
00:38:31: Dieses neue Produkt zum Beispiel oder diese Weiterentwicklung einer Eigenmarke ist jetzt nicht so gelungen.
00:38:39: Frischend ehrlich und authentisch.
00:38:41: Und da ist aber auch die Haltung, na ja dann müssen wir uns halt in diesen zentralen Bereichen etwas mehr anstrengend.
00:38:49: Damit die Menschen tatsächlich...
00:38:51: Die zur Schulung mal so oder?
00:38:53: Es gibt also tatsächlich gibt es dann auch mal Schulungen das man sagt okay da können wir vielleicht mal hin Aber eigentlich machen die Menschen die das machen sehr gut schon und jeder anders.
00:39:05: Das ist ja dann auch der Vorteil dass die Marke dadurch Und das ist ja, was in den Studien noch im Mülle rauskommt.
00:39:15: Dass der M als sehr nahbar empfunden wurde und authentisch.
00:39:19: Das kommt natürlich daher, dass diese Vielfalt für die wir auch einschüllen einen weitere Wert, dass sie auch gelebt wird.
00:39:26: Dass es eben nicht nur die eine zentrale Botschaft gibt.
00:39:32: Wir machen den Unterschied ist natürlich ein großer Unterschied.
00:39:34: Es ist die Klammer.
00:39:35: dann aber allein dieser Botschaft sagt schon, wir machen den unterschied.
00:39:41: Wir sind sixty-fünftausend Mitarbeiter in Deutschland.
00:39:44: Die Ausgestaltung, die obliegt dann jedem selber und wir glauben auch an die Entscheidungsfähigkeit und die Entschaltungsfreiheit der Menschen und der Teams.
00:39:54: Und so ist es dann auch mit bestimmten Dingen, die wir dann auch versuchen auf Marktebene in der Werbung zu machen.
00:40:02: Ja, obwohl, das steht vor Werbungen gewohnt, wo du anfängst betont hast, so viel Werbung macht er nicht?
00:40:07: Diese, kann man geläuft sogar im Kino.
00:40:09: Baseless Ritisee und Out of Home.
00:40:11: Also achte drauf Leute wir machen einen Unterschied.
00:40:14: Wie lange läuft das jetzt?
00:40:15: Und kann man schon mal ein Fazit ziehen gibt es schon mehr Bewerbung zum Beispiel oder wie sind die KPIs überhaupt?
00:40:22: Wir haben eigentlich schon sehr viel.
00:40:24: also wir haben Eigentlich gab's sogar vorher wenn ich immer ein bisschen aus dem D-Kestern sogar Überlegung brauchen wir das überhaupt weil wir haben so viele Bewerbungen?
00:40:35: Aber wir haben eine sehr, sehr positive Resonanz bekommen und die Anzahl der Bewerbungen steigt auch tatsächlich.
00:40:42: Das kann man schon sagen was unser Rissrommitarbeiter natürlich dann auch vor Herausforderung stellt.
00:40:50: Wir merken das natürlich auch.
00:40:52: die allgemeine wirtschaftliche Lage trägt auch schon alleine dazu bei.
00:40:57: jetzt weiß man nicht was ist der Effekt der Kampagne?
00:40:59: Was ist der effekt der Allgemeinen Konjunktur?
00:41:02: Wir hatten auch schon vorher sehr, sehr nie Probleme unsere Stellen groß zu besetzen in den meisten Bereichen.
00:41:10: Deshalb glaube ich man kann es nicht eins zu eins messen weil doch auch wir ja allgemein einen wirtschaftlichen Abschwung haben oder auch befürchtend teilweise.
00:41:22: wobei jetzt sind die Zahlen wieder besser geworden.
00:41:26: aber da wird schon so eine Marke wie DM, so eine Arbeitgebermarke jetzt in dem Fall als sehr verlässlich und zukunftsfähig auch angesehen.
00:41:36: Sind die Zahlen wieder besser geworden?
00:41:37: Haben viele Leute gar nicht mitgekriegt, muss ich deshalb aus meiner Sicht auch in der Öffentlich-Wahn viel zu kurz gekommen.
00:41:42: Das Bild des vergangenen Quartals wurde nach oben korrigiert.
00:41:45: Wenn wir das auf vier Quartale übertragen würden hätten wir wieder über ein Prozent Wachstum.
00:41:49: Das wollen wir ja gerne mal droppen um Zuversicht zu streuen.
00:41:52: Kommt ihr jetzt so kurz!
00:41:53: Du hast dir persönlich nochmal zum Abschluss so lange als Journalist gearbeitet war es lange bei der Lebensmittelzeitung und du hast das Eingangs schon erwähnt.
00:42:01: Du bist noch gar nicht so lang bei DM, genauer gesagt seit Februar zwanzig fünfundzwanzig also jetzt zu gut anderthalb Jahre.
00:42:08: wie ist denn deine bisherige Erfahrung als Seitenwechsel?
00:42:12: auch mal ein bisschen Service für die Leute draußen?
00:42:15: Die ähnliches Plan.
00:42:16: was hast du so nicht erwartet und was musstest du daher lernen?
00:42:20: zum Einstiegenmal
00:42:22: naja kun Sätzlich ist es ja so, ich war jetzt fast zwanzig Jahre bei der Lebensmittelzeitung zum Schluss in der Chefredaktion und die meiste Zeit habe mich beides mit Handelsthemen beschäftigt unter anderem mit DM.
00:42:41: Es ist schon eine ganz andere Perspektive wenn man von außen drauf guckt drüber berichtet und auch kritisiert, als wenn man plötzlich auf dem Spielfeld steht und mitgestalten soll.
00:43:02: Und das ist schon grundlegend andere Aufgabe – ist aber auch insofern für mich sehr spannend weil ich jetzt auch erkenne wie wenig man dann als Journalist doch wusste.
00:43:17: Ja, aber immer eine starke Meinung natürlich auch hatte!
00:43:22: Aber wie viele Details dann doch auch dazugehören, dass man am Ende so eine Filiale aufmacht?
00:43:28: Das weiß man natürlich als Journalist.
00:43:31: Auch aber der Aufwand, der dahinter steckt und welche Sorgfalt auch in so einem Unternehmen an den Tag gelegt wird.
00:43:39: Wie viele Schritte notwendig sind.
00:43:42: Welche Dynamik auch in einem schnell wachsenden Handelsunternehmen drin ist das kennt man aus der Medien.
00:43:50: Die Medienbranche verwaltet ja eher den Status quo oder versucht neue Wachstumsquellen zu erschließen.
00:43:59: Und so ein Handelsunternehmen jetzt in der Dimension von DM mit den Umsatzzahlen, die da auch inzwischen dahinter stecken...
00:44:07: Wie hoch nochmal kannst du das mal sagen?
00:44:09: Naja wir sind in Deutschland hatten Wir haben letztes Jahr über dreizehn Milliarden, also im Geschäftsjahr vierundzwanzig-fünfundzwanzige und für dieses Geschäftsjar sind die Zahlen noch nicht testiert.
00:44:21: Und in Europa über neunzehnt, das sind natürlich schon Dimensionen weil wenn man dann sagt der M-Wechstum um fünf Prozent kann ja dann jeder ausrechnen.
00:44:32: Das ist dann halt fast...
00:44:34: Hatten Sie vorher auch über den M berichtet?
00:44:35: bei Lesen mit Zeitung?
00:44:36: Ja!
00:44:37: Gut du warst also schon mit Kieffigur vertraut Aber mit Details lernst du bis heute oder bist du jetzt schon sattelfest?
00:44:45: Hört sich so an im Gespräch, muss ich mal sagen.
00:44:48: Ja gut!
00:44:48: Ich hatte mich schon vorher intensiver auch mit dieser Unternehmenskultur, die ich immer recht faszinierend fand weil ich auch Interviews tatsächlich schon mit Götze Berner damals auch geführt habe und da auch eine Verbindung war.
00:45:01: Auch mit Rossmann, der war ich auch sehr tief drin oder auch Müller und Schlecker, die Pleite.
00:45:07: das war für mich als Journalist doch Der Scoop, die hatte ich wirklich aufgedeckt.
00:45:11: Und da hatte ich schon auch einen ganz guten Einblick in die Drogeriebranche.
00:45:19: aber letztlich war es dann doch halt eine Vogelperspektive und nicht von innen wobei wir schon bei der Lebensmeldzahlung den Anspruch hatten recht investigativ an die Sache ranzugehen.
00:45:35: Allerdings kommt mir diese Vogelperspektive im Moment auch noch zu gute, weil ich schon den Eindruck habe dass sich recht schnell das große Ganze sehe und die Geschichte dahinter.
00:45:50: Was ja letztlich auch ganz gut ist.
00:45:53: wenn ich mit meinen Kunden sind ja letztendlich die Journalisten und Journalistinnen ein Teil meiner Kunden jetzt in einer neuen Rolle.
00:46:02: Und das war auch die Überlegung, dass man sagt, man nimmt da einen Journalisten von der M im diese Kundensicht.
00:46:08: Ich weiß halt schon was sie auch brauchen und was vielleicht auch für die eine interessante Geschichte ist.
00:46:14: Ist noch
00:46:14: mal weiterführende Frage, die ja immer wieder auch in Branche-Marazine oder Branche diskutiert wird.
00:46:20: Sind Journalisten die besseren Presse sprichern?
00:46:22: Es gibt da Leute, die sagen auf jeden Fall Journalisten.
00:46:24: andere sagen nein es gibt gewisse Skills, die haben.
00:46:27: Leute in der Unternehmenskommunikation groß geworden sind besser drauf, aber bei dir zieht es schon so an.
00:46:34: Man hat also alles profunde Vorteile einfach.
00:46:39: Also mein Vorteil ist erst mal eine Branche-Kennnis.
00:46:41: ich glaube wenn man als branschen Fremder jetzt in so ein Handelsunternehmen kommt das kann schon sehr schwierig sein weil das einfach doch nochmal recht kleinteiliges Geschäft ist wo's auch nicht nur auf die große Strategie ankommt sondern auf viele kleine Details im Alltag.
00:46:58: und da darauf zu gucken ist schon gut.
00:46:59: ansonsten glaube Journalismus ist halt nur ein Teil der Öffentlichkeitsarbeit und es ist tendenziell ein Teil, der an Bedeutung auch verliert.
00:47:07: Vielleicht aber auch nicht!
00:47:08: Vielleicht sind die LLMs jetzt die große Chance für den Journalismus weil wenn man sieht welche Quellen sie sich stützen dann sieht man ja schon dass die journalistische Formate schon höher gewichten als das was wir auf unser Unternehmenswebsite schreiben beispielsweise oder das was in bestimmten Echo-Kammern auf Social Media läuft.
00:47:31: Ich hoffe, dass der Journalismus ein Geschäftsmodell findet.
00:47:39: Weil dann hat er eine große Chance auch in diesem KI-Zeitalter, weil die diese Modelle ihn ernst nehmen.
00:47:47: Aber um deine Frage zu beantworten... ich weiß nicht ob Journalisten wirklich die besten Pressesprecher sind?
00:47:54: Es ist eben nur ein Teil!
00:47:56: der Arbeit, den sie zu bedienen haben.
00:47:59: In der Außenwahrnehmung heutzutage zunehmend wichtig sind ja tatsächlich die Dinge, die auch auf Social Media ablaufen, in diesem Teil der Öffentlichkeit ablaufen, der eben nicht von Journalisten gemacht wird und der hat eine laxende Bedeutung insbesondere bei jüngeren Zielgruppen.
00:48:21: Ich könnte jetzt mit dem Journalismus skeptischen Schlusswort schließen.
00:48:26: Wir können aber auch noch mal diskutieren über die Bedeutung von PR, die ich bei unseren Kunden weiterhin recht hochsehe.
00:48:31: Ich möchte aber stattdessen mit diesem einfachen Satz vermisse etwas im Journalismus bereits der andere drei Jahre.
00:48:38: Am
00:48:39: Journalismus um präzise zu fragen.
00:48:44: Ja was ich vermisse ist die Themenvielfalt Die Themenvielfalt und die Fähigkeit, heute sich mit dem Unternehmen zu beschäftigen.
00:48:59: Und morgen mit einem ganz anderen.
00:49:01: Siehst du?
00:49:01: Das ist der Vorteil einer Agentur.
00:49:03: Deshalb sitze ich auf dieser Seite des Tisches!
00:49:06: Vielen Dank Jan, dass es da war.
00:49:08: Es hat mich sehr gefreut und ich hoffe euch auch liebe Monsterfreunde und Freunde.
00:49:13: Und die nächste Folge kommt bald.
00:49:15: Es ist ja Karkongress.
00:49:16: Tschüss.
00:49:18: Bis zum nächsten Podcast Mit Podcast für weitere
00:49:23: Monsters auf Content Marketing.
00:49:26: Schaut nicht unter das Bett,
00:49:27: schaut
00:49:29: unter...